Fußball: Oberliga
Schlüsselspiel in Ahlen für den 1. FC Gievenbeck

Münster -

Der Sturzflug der letzten Monate hat den 1. FC Gievenbeck auf den letzten Tabellenplatz befördert. Will der Neuling noch mal ins Rennen um den Klassenerhalt eingreifen, muss am Sonntag bei RW Ahlen wohl die Trendwende her.

Freitag, 05.04.2019, 13:58 Uhr aktualisiert: 05.04.2019, 21:50 Uhr
Eine Szene aus dem Hinspiel, die sich nicht wiederholen sollte: Daniel Geisler (u.) und der FCG in Not, RW Ahlen mit Marco Fiore obenauf
Eine Szene aus dem Hinspiel, die sich nicht wiederholen sollte: Daniel Geisler (u.) und der FCG in Not, RW Ahlen mit Marco Fiore obenauf

Es wird ungemütlich rund um den Sportpark. Der 1. FC Gievenbeck befindet sich in unruhigen Zeiten – und seit der Vorwoche erstmals am Tabellenende. Und das vor dem Schlüsselspiel bei RW Ahlen. Die Gastgeber sind allerdings trotz des 3:0-Erfolgs am Mittwoch gegen den FC Brünninghausen sechs Zähler vor dem FCG und noch in Reichweite des Schlusslichts, das wieder den Kreis der Abstiegskandidaten erweitern und die Chance, zwei Teams zu überholen, steigern könnte.

Wären da nicht die eigenen Probleme. Abgesehen von den ausbleibenden Punkten. So wurde jüngst die Mitgliederversammlung nach nur 20 Minuten abgebrochen und auf den 6. Mai vertagt. Dann soll der Vorstand in der Lage sein, aufschlussreiche Zahlen zu präsentieren. Auch Trainer und Spieler warten für die (eigene) Zukunftsplanung auf Erkenntnisse. Eine andere Zahl haben die Spieler schon korrigiert. Hatte sich die Mannschaft zu Saisonbeginn auf eine Zusatzschicht verständigt, nahm sie nun von der vierten Trainingseinheit Abstand. Nur gut, dass auch bei den Werse­städtern, zwischenzeitlich Sechste, nicht alles im Lot ist. Am vergangenen Sonntag hatte Abteilungsvorsitzender Angelo Daut den Hut genommen.

Dennoch gesteht Heeke: „Wir sind in der Oberliga derzeit ein Stück entfernt davon, ein Spiel zu gewinnen. Das blockiert – gerade vor dem Tor.“ Gleichwohl weiß er um die Bedeutung des Spiels. „Mir soll niemand mit dem Wenn-dann kommen“, ergänzt der Trainer. Zudem ist die Personaldecke strapaziert. Miclas Mende (Bänderdehnung) und Justus Kurk (Faserriss) fallen mit Andenken aus dem letzten Spiel aus, Maximilian Franke (erkältet) ist fraglich. Zudem fehlt der gesperrte Felix Krasenbrink, wenn auch zum letzten Mal.

Der letzte FCG-Sieg, einer von nur vier, liegt (zu) lange – 21. Oktober 2018 – zurück. Ein Remis, wie schon vier Mal in diesem Jahr, bringt den FCG nicht weiter. Es würde ungemütlich bleiben.  

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