Fußball: Bezirksliga
Wolbeck bleibt nach Remis gegen Emsdetten 05 gefährdet

Münster -

Den entscheidenden Schritt aus dem Keller musste der VfL Wolbeck erneut verschieben. Gegen Emsdetten 05 retteten die Münsteraner beim 1:1 zwar einen Punkt. Doch damit waren sie nach dem Abpfiff nicht wirklich zufrieden.

Sonntag, 07.04.2019, 20:22 Uhr

Am Kuriosum, dass zehn von 17 Mannschaften theoretisch noch absteigen können, hat sich auch nach dem 26. Spieltag nicht geändert. Die Chance, sich ein wenig aus der Gefahrenzone zu befreien, nutzte der VfL Wolbeck im Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten Emsdetten 05 mit dem 1:1 (1:1) nicht. Die Münsteraner tun sich momentan zu Hause schwer. Nachdem vor zwei Wochen das Derby gegen den 1. FC Gievenbeck II mit 1:2 verloren ging, sollte gegen Emsdetten zu früherer Stärke zurückgehen. Doch das ließen die Gastgeber von Beginn an vermissen.

Stets einen Schritt zu spät, war es nicht verwunderlich, dass Fabio da Costa Pereira in der 24. Minute die Gäste-Führung markierte. Wolbeck fand im ersten Spielabschnitt nicht in die Partie, wich jedem Zweikampf aus und versuchte durch lange Bälle die spielerische Unfähigkeit zu überspielen. Der Ausgleich in der 42. Minute durch Luca Rehberg war daher auch eher glücklich.

Nach dem Seitenwechsel zeigten die Wolbecker, dass sie doch kämpfen können. Deutlich bissiger und zielstrebiger kam das Team aus der Kabine und hatte durch Niklas Thewes (55.) die größte Chance. Die letzte Möglichkeit, den Sieg einzufahren, hatte Jan Schroer, der nach einem Freistoß von Malte Höppner über das Tor köpfte (88.). Emsdetten überzeugte spielerisch ebenfalls nicht wirklich, so dass die zweite Hälfte chancenarm war und die Punkteteilung letztlich den Spielverlauf widerspiegelte.

Co-Trainer Yannick Gieseler, der Alois Fetsch vertrat, war mit dem Remis nicht glücklich: „Das 1:1 ist leistungsgerecht. Die Tabellensituation ist beiden Teams anzumerken. In der ersten Hälfte haben wir zu viel lamentiert und Glück gehabt, dass wir nicht in Rückstand geraten sind. Danach waren wir zwar am Drücker, allerdings nicht zwingend genug. Unsere Standards hätten ebenfalls besser sein können, allerdings hat der Gegner diese auch sehr gut verteidigt. Wir müssen einfach endlich anfangen, unsere Heimspiele zu gewinnen.“

Wolbeck: Hallas – N. Rehberg, Tegtmeier, Quabeck, Schroer – Frerichs (46. Bensmann), Höppner – L. Rehberg, Westhues, Thewes (69. Geske) – Seidel

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