Basketball: 2. Bundesliga Pro B
Panthers Schwenningen – so tickt der nächste Gegner der WWU Baskets

Münster -

Wenn es um die Wurst geht, sind die Panthers Schwenningen voll da. Den SC Rist Wedel und auch die Rackelos Gießen räumte der Halbfinalgegner der WWU Baskets Münster im letzten Moment aus dem Weg. Nun kommt es zum Duell der Aufsteiger, die die Pro B aufmischen.

Mittwoch, 10.04.2019, 15:42 Uhr aktualisiert: 10.04.2019, 15:48 Uhr
Aufsteiger Schwenningen um Topscorer Rasheed Lee Moore (l.) hat sich in der Saison als hartnäckig und unbequem herausgestellt – und steht daher im Playoff-Halbfinale.
Aufsteiger Schwenningen um Topscorer Rasheed Lee Moore (l.) hat sich in der Saison als hartnäckig und unbequem herausgestellt – und steht daher im Playoff-Halbfinale. Foto: Wiha Panthers

War es das gesunde Selbstvertrauen oder einfach nur richtig gute Sachkenntnis? Trainer Alen Velcic hatte vor dem Beginn der Playoffs in der 2. Liga Pro B ein Treffen seiner Wiha Panthers Schwenningen mit den WWU Baskets Münster prophezeit. „Wenn wir Wedel schlagen, treffen wir im Viertelfinale auf Gießen. Wir haben bewiesen, dass wir sie schlagen können“, meinte Velcic damals – und blickte sogar noch ein bisschen weiter voraus: „Die linke Seite des Playoff-Baums finde ich sportlich leichter. Münster als Sieger der Nordstaffel ist zwar stark, aber zu schlagen.“ Klare Ansagen des Aufstiegstrainers, die er da im „Südkurier“ getätigt hatte.

Nun, sechs Wochen und zwei Playoff-Runden später hat sich herausgestellt, dass Schwenningens Coach richtig lag. Wenn auch mit ein wenig Glück, standen seine Panthers doch schon zweimal vor dem Aus. Im entscheidenden dritten Spiel gegen den SC Rist Wedel lagen die Schwarzwälder bereits mit 13 Zählern im Hintertreffen und gewannen letztlich mit 86:85. Und unter den letzten acht musste die Verlängerung her, um sich mit 101:100 bei den Gießen 46ers Rackelos für das Halbfinale zu qualifizieren. Hartnäckig, beharrlich und unbequem scheinen die Panthers zu sein, die in dem Amerikaner Rasheed Lee Moore (20,9 Punkte im Schnitt) sowie in Bill Borekambi (16,9) ihre gefährlichsten Schützen haben.

Anders als die WWU Baskets spielt Schwenningen mit dem Gedanken, den Durchmarsch in die 2. Liga Pro A zu wagen. Die Lizenzunterlagen reichte der Verein zumindest ein, mit dem Erreichen des Halbfinals steht den Panthern ja eventuell als Nachrücker schon die Tür in Liga zwei auf. Um sich sportlich zu qualifizieren, müsste Schwenningen die Baskets aus dem Weg räumen. Doch die haben als Aufsteiger bewiesen, dass sie mindestens ebenso hartnäckig, beharrlich und unbequem sind.

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