Basketball: 2. Liga Pro B
WWU Baskets Münster setzen auch Panthers aus Schwenningen matt

Münster -

Die WWU Baskets Münster bleiben am Berg Fidel unbezwingbar. Vor 3000 begeisterten Zuschauern setzten die Mannen von Trainer Philipp Kappenstein zum Auftakt ins Playoff-Halbfinale die Panthers Schwenningen mit 75:62 matt. Der 14. Sieg in Serie. Eine wahnsinnige Bilanz.

Samstag, 13.04.2019, 22:08 Uhr aktualisiert: 14.04.2019, 13:09 Uhr
Überragender Mann bei den Baskets: Jojo Cooper führte glänzend Regie und kam auf 21 Punkte,
Überragender Mann bei den Baskets: Jojo Cooper führte glänzend Regie und kam auf 21 Punkte, Foto: Peter Leßmann

Ostern kann ein Fest werden: Mit dem 75:62 (35:27)-Sieg über die Panthers Schwenningen vor einmal mehr 3000 Zuschauern in der ausverkauften Halle Berg Fidel haben die WWU Baskets Münster im Halbfinale der Playoff-Runde den ersten Schritt ans Ziel getan. Karsamstag geht es im Schwarzwald weiter. Und die Münsteraner hoffen, dass sich der Osterausflug lohnen wird.

Schon eine halbe Stunde vor dem Auftakt des Halbfinals kochte der Kessel in Berg Fidel beim letzten Warm-Up der Baskets. 6000 Karten hätte Manager Helge Stuckenholz locker an die Frau und an den Mann bringen können – Basketball ist schick in Münster. „Rücken Sie zusammen“, sagte Hallensprecher Heri Koch. Es wurde wieder einmal eng.

Das intensiv wie mit Höhen und Tiefen beiderseits geführte Duell bewies erneut, dass in der 2. Bundesliga Pro B ein anderer Sport geboten werden muss, als es den Baskets noch vor einem Jahr abverlangt wurde. Den Lernprozess haben Philipp Kappensteins Jungs längst bravourös bestanden. Und lieferten auch, als der Druck zunahm. Aufbau Jojo Cooper lief zur Hochform auf in 32 Spielminuten, führte stark und traf.

WWU Baskets gegen Schwenningen

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  • Malcolm Delpeche (vo., Münster) - Anell Alexis (verdeckt, Schwenn.) |

    Die WWU Baskets Münster bleiben am Berg Fidel unbezwingbar.

    Foto: Peter Leßmann
  • Malcolm Delpeche | Vor 3000 begeisterten Zuschauern setzten die Mannen von Trainer Philipp Kappenstein zum Auftakt ins Playoff-Halbfinale die Panthers Schwenningen mit 75:62 matt.

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  • Der 14. Sieg in Serie. Eine wahnsinnige Bilanz.

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  • Marco Lenz

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  • Coach Philipp Kappenstein während einer Auszeit

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  • Leon Friederici (Schwenn.)

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  • Joseph Cooper (mi., WWU Baskets) - Konstantin Karamatskos (li., Schwenn.)

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  • Joseph Cooper (WWU Baskets)

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  • Philipp Kappenstein

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  • Joseph Cooper (mi., WWU Baskets) - Konstantin Karamatskos (li., Schwenn.)

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  • Nicolas Funk (mi., Münster) - Rasheed Moore (li.), Konstantin Karamatskos (re., beide Schwenn.)

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  • Andrej König (mi., Münster) - Seid Hajric (mi.li.), Bill Borekambi (mi.re., beide Schwenn.)

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  • Coach Alen Velcic

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  • Andrej König (mi., Münster) - Anell Alexis (li.), Bill Borekambi (re., beide Schwenn.)

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  • Joseph Cooper, Marco Porcher (WWU Baskets)

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  • Joseph Cooper (WWU Baskets)

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  • Malcolm Delpeche (vo., Münster) - Sergey Tsvetkov (mi., Schwenn.)

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  • Stefan Wess (re., Münster) - Bill Borekambi (li., Schwenn.)

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  • Joseph Cooper (li., WWU Baskets) - Rasheed Moore (re., Schwenn.)

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  • Andrej König (re., WWU) - Anell Alexis (li., Schwenn.)

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  • Malcolm Delpeche (re., WWU Baskets) - Sergey Tsvetkov (li., Panth. Schwenn.)

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  • Foto: Peter Leßmann

Zunächst agierten die Baskets zu wenig wehrhaft, fingen sich aber schnell und zeigten insgesamt wieder in der Breite des ganzen Kaders eine herausragende Abwehrarbeit. „Wir wollten volle 40 Minuten ackern und den Gegner so nerven, dass er nachlässt und müde wird“, sagte Kappenstein nach dem 14. Sieg nacheinander. Die Unbezwingbaren holten sich das erste Viertel mit 20:14, das nächste mit 15:13, weil etliche Fehlwürfe den Rhythmus störten. Schwenningens ausgemachte Bosse waren der muskelbepackte Aufbau Konstantin Karamatskos und die Werfer Bill Borekambi sowie Rasheed Moore, die stets zum Korb zogen und mehr und mehr daran gehindert wurden. Im dritten Viertel überstand Münster eine vierminütige Phase ohne eigenen Treffer – Schwenningen nutzte diesen Zeitraum nicht wirklich aus. An der Linie spielten die Nerven den Gästen einen Streich. Nur elf von 21 Freiwürfen saßen. Aus der Distanz sah das nicht besser aus. Mit Leo Padbergs „Buzzer-Beater“ und einem Tusch endete das Viertel. Und die Baskets nahmen die Power wieder auf bis zur Dominanz. Zwei Dreier von Jan König sorgten am Ende mit dafür, dass der Hausherr genau dieser blieb.

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