Basketball: 2. Liga ProB
Die Unbezwingbaren – WWU Baskets Münster besiegen Panthers Schwenningen

Münster -

14. Sieg in Serie: Die Traumreise der WWU Baskets Münster geht weiter. Am Samstag wurden im ersten Playoff-Halbfinale die Panthers aus Schwenningen mit 75:62 bezwungen. 3000 Zuschauer am Berg Fidel waren begeistert.

Sonntag, 14.04.2019, 16:36 Uhr aktualisiert: 15.04.2019, 17:17 Uhr
Wer soll den Mann mit den vier Armen stoppen? Malcolm Delpeche war einmal mehr einer der Matchwinner für die WWU Baskets.
Wer soll den Mann mit den vier Armen stoppen? Malcolm Delpeche war einmal mehr einer der Matchwinner für die WWU Baskets. Foto: Peter Leßmann

Die nächste Folge der in Münster so beliebten Serie namens „Die Unbezwingbaren“ ist abgedreht: Auch im ersten Playoff-Halbfinalspiel in der 2. Bundesliga ProB setzten die WWU Baskets Münster ihren famosen Lauf mit dem 14. Sieg nacheinander fort und zähmten die Panthers Schwenningen mit 75:62 (35:27). Der undankbare Rückspiel-Termin am Karsamstag kann ein sportliches Osterfest unter den Körben einläuten.

Die größte Dominanz strahlten die ohne Anton Geretzki und Daniel Woltering angetretenen Baskets erneut im Schlussviertel aus, in dem mit 27:16 der Erfolg erst festgeschrieben wurde. Stehend applaudierten die 3000 bestens gelaunten Fans – abzüglich der zwei Dutzend Panthers-Anhänger – in den letzten zwei Minuten dem extrem hartnäckigen Gewinner, der seinen Plan aufgehen sah. „Wir haben diese Topleute volle 40 Minuten unter Druck gesetzt – wir mussten sie müde machen. Schwenningen ist dann am Ende zusammengebrochen“, sagte Trainer Philipp Kappenstein. Ihm und Assistent Atilla Göknil dürften alle münsterischen Baskets-Freunde irgendwann aufrichtig gratulieren angesichts des Niveau-Sprungs des Kaders, der heuer einen Sport anbietet, der mit den alten Regionalligazeiten so gar nichts mehr zu tun hat.

WWU Baskets gegen Schwenningen

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  • Malcolm Delpeche (vo., Münster) - Anell Alexis (verdeckt, Schwenn.) |

    Die WWU Baskets Münster bleiben am Berg Fidel unbezwingbar.

    Foto: Peter Leßmann
  • Malcolm Delpeche | Vor 3000 begeisterten Zuschauern setzten die Mannen von Trainer Philipp Kappenstein zum Auftakt ins Playoff-Halbfinale die Panthers Schwenningen mit 75:62 matt.

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  • Der 14. Sieg in Serie. Eine wahnsinnige Bilanz.

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  • Marco Lenz

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  • Foto: Peter Leßmann
  • Coach Philipp Kappenstein während einer Auszeit

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  • Leon Friederici (Schwenn.)

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  • Joseph Cooper (mi., WWU Baskets) - Konstantin Karamatskos (li., Schwenn.)

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  • Joseph Cooper (WWU Baskets)

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  • Philipp Kappenstein

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  • Joseph Cooper (mi., WWU Baskets) - Konstantin Karamatskos (li., Schwenn.)

    Foto: Peter Leßmann
  • Foto: Peter Leßmann
  • Nicolas Funk (mi., Münster) - Rasheed Moore (li.), Konstantin Karamatskos (re., beide Schwenn.)

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  • Andrej König (mi., Münster) - Seid Hajric (mi.li.), Bill Borekambi (mi.re., beide Schwenn.)

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  • Coach Alen Velcic

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  • Andrej König (mi., Münster) - Anell Alexis (li.), Bill Borekambi (re., beide Schwenn.)

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  • Joseph Cooper, Marco Porcher (WWU Baskets)

    Foto: Peter Leßmann
  • Foto: Peter Leßmann
  • Joseph Cooper (WWU Baskets)

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  • Malcolm Delpeche (vo., Münster) - Sergey Tsvetkov (mi., Schwenn.)

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  • Stefan Wess (re., Münster) - Bill Borekambi (li., Schwenn.)

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  • Joseph Cooper (li., WWU Baskets) - Rasheed Moore (re., Schwenn.)

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  • Andrej König (re., WWU) - Anell Alexis (li., Schwenn.)

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  • Malcolm Delpeche (re., WWU Baskets) - Sergey Tsvetkov (li., Panth. Schwenn.)

    Foto: Peter Leßmann
  • Foto: Peter Leßmann

Längst nicht alles lief glatt: In den ersten Szenen mangelte es der längenmäßig überlegenen WWU-Truppe an Körpersprache und Bereitschaft unter den Körben, aber das wuchs sich nicht zum größeren Manko aus. Obschon sich Aufbau Jojo Cooper drei Freiwürfe leistete, schwang er sich am schnellsten dazu auf, die tragende Rolle einzunehmen. Sein muskelbepackter Kontrahent Konstantin Karamatskos warf Gewicht und Routine ins Gefecht.

Schwenningen zog, obwohl der einzige Center Seid Hajric gar keine Rolle spielte, stets unter den Korb, um die Asse Bill Borekambi (19 Punkte) und Rasheed Moore (15) einzusetzen, verweigerte aber Versuche aus der Distanz. Das insgesamt dünnere zweite Viertel (15:13) schrieb die Richtung fest: Die Verteidigung war beiderseits Trumpf.

Die Baskets knickten dann auch nicht ein, nachdem sie vier Minuten lang im dritten Viertel ohne Punkt blieben. Eine ganze Reihe an Spielern verwarf, ehe Alex Goolsby per Dreier und Leo Padberg mit einem „Buzzer-Beater“ aus der Distanz die zwei Gäste-Führungen zunichtemachten.

Münsters Jungs prägten das Schlussviertel, denn der allgegenwärtige Cooper und der nachsetzende Malcom Delpeche rissen das Spiel an sich. Als der zuvor offensiv glücklose Jan König zwei Dreier setzte und die 69:56-Führung sicherte, waren die Schwarzwälder frustriert. Und verwarfen nacheinander von der Linie.

Baskets: Cooper (21/2), Delpeche (16), Goolsby (11/3), J. König (8/2), Hänig (6), A. König (5/1), Padberg (4/1), Porcher (4)

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