Fußball: Kreisliga A
Borussia Münster macht die 100 voll, Wacker patzt wieder vom Punkt

Münster -

Unaufhaltsam strebt Borussia Münster raus aus der Kreisliga. Die Torfabrik läuft auf Hochtouren, am Sonntag erzielte der A-1-Spitzenreiter seinen 100. Treffer der Saison. Deutlich schwerer tut sich in der Parallelstaffel Wacker Mecklenbeck mit dem Toreschießen – das sogar und wiederholt vom Punkt aus.

Montag, 15.04.2019, 17:54 Uhr aktualisiert: 15.04.2019, 22:55 Uhr
Kurs Richtung Bezirkliga: Lucas Ta (r.) und die Borussia wollen das Ziel schon am 28. April erreichen.
Kurs Richtung Bezirkliga: Lucas Ta (r.) und die Borussia wollen das Ziel schon am 28. April erreichen. Foto: Ulrich Schaper

Auf Borussia Münster ist Verlass. Bereits am nächsten Spieltag winkt das Meisterstück in der Kreisliga A 1 und der Aufstieg in die Fußball-Bezirksliga. Auf dem Weg dorthin sammelt der Tabellenführer weiter Bestmarken. Beim Sieg als Gast des SV Ems Westbevern war der 4:0-Schlusspunkt durch Manuel Schug, der damit zum zweiten Mal traf, der 100. Saisontreffer – und Anlass zur Freude.

Doch schon die nächste Feier ist in Arbeit. „Der Verein trifft Vorkehrungen, damit der Rahmen stimmt“, gesteht Trainer Yannick Bauer. Und zwar für den 28. April. Im Heimspiel gegen die Warendorfer SU kann und soll dann ab 15.30 Uhr die Meisterschaft perfekt gemacht werden.

Dass es gerade gegen den Tabellenzweiten geht und es daher den Charakter eines Topspiels hat, schafft weitere Reize. „So haben wir uns das schon vor vier Wochen ausgerechnet. Noch einmal Warendorf schlagen und dann aufsteigen, das ist eine Traumkonstellation“, erklärt Bauer. Zweifel hegt er keine: „Da mache ich mir keine Sorgen.“

Zuvor brachte der designierte Meister die ersten beiden Neuzugänge unter Dach und Fach. Robert Flügel und Tom Finger, die schon in der U 13 des SC Preußen unter der Bauer-Regie trainierten, wechseln vom 1. FC Gievenbeck II zur torhungrigen Borussia.

So einige Probleme mit der Treffsicherheit offenbarte am Sonntag Wacker Mecklenbeck. Und das gleich frei vor dem gegnerischen Torhüter – und aus elf Metern. Zweimal ließen die „Veilchen“ eine Elfmeterchance in der Schlussphase ungenutzt und kassierten somit bei der 0:1-Niederlage in der A 2 bei GS Hohenholte ein mächtig blaues Auge. Der Trainer trug es dennoch mit Humor. „Das kommt für mich nicht überraschend. Mit diesen beiden hatten wir schon sechs Elfmeter in der Saison. Von denen haben wir fünf verschossen“, klärte Costa Fetsch auf.

Ein Treffer hätte wohl immerhin ein Remis, der zweite verwandelte Strafstoß sogar einen Dreier bedeutet. Doch zunächst scheiterte Sander Fehse in Minute 89 an Torhüter Yannick Boonk, der den Ball abwehrte. Die Höchststrafe musste fünf Minuten später (90.+4) Frederik Venschott über sich ergehen lassen. Seinen Strafstoß hielt der GS-Keeper sogar fest! Der hatte noch beim 3:0-Hinspielsieg von Wacker die beiden ersten Gegentreffer verschuldet.

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