Fußball: Kreispokal
TuS Hiltrup verspielt beim SV Herbern ein 2:0 – und verliert 2:4

Münster -

Der TuS Hiltrup hat den Einzug ins Finale um den Kreispokal verpasst. Beim SV Herbern gab es am Donnerstag eine 2:4-Niederlage. Dabei hatte der Gast zur Pause mit 2:0 geführt.

Donnerstag, 18.04.2019, 22:42 Uhr
In der Falle: Jonas Wiethölter (M.), hier im Dreikampf mit Fabian Vogt (l.) und Patrick Sobbe, unterlag mit dem TuS in Herbern 2:4.
In der Falle: Jonas Wiethölter (M.), hier im Dreikampf mit Fabian Vogt (l.) und Patrick Sobbe, unterlag mit dem TuS in Herbern 2:4. Foto: flo

Die Sprache hatte es Carsten Winkler nicht gänzlich verschlagen, konsterniert aber war der Coach des TuS Hiltrup schon. Da hatte seine Mannschaft im Halbfinale des Kreispokals 45 blitzsaubere Minuten gezeigt und war mit 2:0 in Führung gegangen – um nach dem Seitenwechsel den Faden zu verlieren und beim Landesligisten SV Herbern 2:4 zu verlieren. „Das war ein bitterer Abend, ich bin sehr enttäuscht und werde zwei Tage brauchen, um das Spiel zu verdauen“, sagte Winkler.

Früh unterstrich Hiltrup sein Anliegen, ins Endspiel einziehen zu wollen. Patrick Gockel nahm nach einer Ecke einen abgewehrten Ball volley und vollendete sehenswert (2.). Das Tor spielte dem TuS in die Karten – und dieser trumpfte groß auf. Der SVH war in der Defensive gefordert und hielt sich bis zur 37. Minute schadlos. Doch dann war Michael Fromme nach einer schönen Kombination zur Stelle. Und Hiltrup machte bis zur Pause weiter Dampf, ließ aber durch zweimal Guglielmo Maddente sowie Tim Bothen beste Chancen aus. „Wir müssen zur Halbzeit 4:0 führen, tun es aber nicht“, meinte Winkler.

Das rächte sich, der TuS brachte sich selbst in Bedrängnis. Erst patzte Martin Lambert beim 1:2 durch Simon Mors (52.), zwei Minuten später gewährte die Gäste-Abwehr im Kollektiv Whitson Geleitschutz. Ein doppelter Wirkungstreffer. Winkler: „Herbern war dann im Rausch und wir haben es nicht geschafft, uns wieder in die Spur zu bringen.“

Im Gegenteil: Johannes Richter vergrößerte mit dem 3:2 endgültig Hiltrups Verunsicherung (64.), die sich im vierten Gegentor niederschlug. Christoph Blesz lenkte unglücklich eine Ecke ins eigene Netz (81.) – es war der passende Schlusspunkt einer gebrauchten zweiten Halbzeit, die Winkler beinahe sprachlos zurückließ. TuS: Böcker – Blesz, Bothen, Lambert, Finkelmann – Rottstegge (46. Castro), Wiethölter, Gockel – Fromme, Maddente, Lauretta

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