Fußball: Landesliga
Die Schlacht um Rang zwei im Derby zwischen Münster 08 und Kinderhaus

Münster -

Wer wird Zweiter hinter GW Nottuln? Packt es Westfalia Kinderhaus? Oder doch noch der SC Münster 08? Das direkte Duell am Kanal könnte schon Antworten liefern im Rennen um den Relegationsrang. Doch Vorsicht vor Eintracht Ahaus!

Freitag, 26.04.2019, 14:14 Uhr aktualisiert: 27.04.2019, 22:16 Uhr
Das Hinspiel zwischen Westfalia Kinderhaus (hier der aktuell angeschlagene Corvin Behrens am Ball) und dem SC Münster 08 (rechts Diogo Alves Duarte) endete im Oktober 0:0.
Das Hinspiel zwischen Westfalia Kinderhaus (hier der aktuell angeschlagene Corvin Behrens am Ball) und dem SC Münster 08 (rechts Diogo Alves Duarte) endete im Oktober 0:0. Foto: Heimspiel/Christian Lehmann

Es ist ja nicht so, dass am Sonntag im Ostviertel ein Endspiel um Platz zwei zwischen dem SC Münster 08 und Westfalia Kinderhaus stattfindet. Erstens folgen noch vier weitere Runden bis zum Saisonende, zweitens befindet sich Eintracht Ahaus im Sandwich auf Rang drei zwischen den beiden Stadtrivalen und könnte noch lachender Dritter werden. Doch die Brisanz der Partie lässt sich nicht nur daraus ableiten, dass es ein Derby ist, sondern eben diesmal auch aus der sportlichen Bedeutung.

Zumal beide Trainer klipp und klar sagen wollen, dass sie den Vizetitel hinter den etwas enteilten Nottulnern anstreben. Der berechtigt nämlich zur Relegation für die Westfalenliga. „Wenn man am 26. Spieltag noch die Chance hat aufzusteigen, will man das natürlich auch wahrnehmen“, sagt Nullacht-Coach Mirsad Celebic. Sein Pendant Marcel Pielage war sowieso die ganze Saison über offen für hohe Ambitionen: „Wir wollen gewinnen und Zweiter werden. Sonntag können wir einen Bigpoint landen.“ Für die Kinderhauser stehen „Tage der Wahrheit“ an, wie es der Trainer formuliert. Schließlich kommt Ahaus in der nächsten Woche.

Sorgen bereiten ihm die drohenden Ausfälle von Top-Torjäger Corvin Behrens (Infekt), Moritz Knemeyer (umgeknickt) und Simon Winter (Mandelentzündung). Die Gastgeber haben da weniger Probleme. Einzig Leon Lüntz (krank) ist fraglich, Benjamin Siegert hat berufsbedingt nur wenig trainiert. Eldin Celebic ist wieder eine Option für den Kader, genau wie A-Junior Paul Reichelt.

Im Hinspiel gab es ein von Taktik geprägtes 0:0. Ob das diesmal erneut passiert? „Unsere genaue Spielweise wird nicht verraten“, so Pielage. „Unser Heil suchen wir aber fast immer in der Offensive, auch wenn ich nicht vermessen bin zu glauben, dass wir Nullacht so überrennen können.“ Celebic verspürt vor allem Vorfreude: „Die Stimmung und die Leistung im Training waren überragend. Normalerweise wird man zum Saisonende ja müde. Das ist bei uns überhaupt nicht der Fall.“

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