Fußball: Landesliga
Schlüsselspiel für Kinderhaus gegen Ahaus

Münster -

Westfalia Kinderhaus steht unter Zugzwang im Verfolgerduell gegen Eintracht Ahaus. Zumindest dann, wenn der Neuling die bisher hervorragende Saison noch mit der Teilnahme an der Relegation zur Westfalenliga krönen will.

Freitag, 03.05.2019, 14:35 Uhr aktualisiert: 05.05.2019, 13:32 Uhr
Rechtzeitig zurück: Moritz Knemeyer steht der Westfalia im Schlüsselspiel gegen Eintracht Ahaus wieder zur Verfügung.
Rechtzeitig zurück: Moritz Knemeyer steht der Westfalia im Schlüsselspiel gegen Eintracht Ahaus wieder zur Verfügung. Foto: fotoideen.com

Der Dreikampf um Platz zwei in der Landesliga ist in vollem Gang. Schließlich wartet auf den Vizemeister noch die Relegation. Offen ist hingegen aktuell, ob am Ende ein, zwei oder drei Mannschaften zusätzlich aufsteigen. Mittendrin im Rennen um Rang zwei sind Westfalia Kinderhaus (Vierter/47 Punkte) und Eintracht Ahaus (Zweiter/ 50), die sich am Sonntag im direkten Duell an der Großen Wiese gegenüberstehen. Das ambitionierte Trio komplettiert der SC Münster 08 (Dritter/48).

Es ist ein Schlüsselspiel, eine vorentscheidende Partie, die auf die Westfalia wartet. Daraus macht auch Marcel Pielage keinen Hehl. „Gegen Ahaus müssen wir gewinnen und können dann sehen, was noch geht. Wenn wir Zweiter werden wollen, müssen es wohl aber noch zwölf Punkte werden“, rechnet der Trainer hoch. Besonderen Druck verspürt er nicht. „Die Relegationsteilnahme wäre gut und ein Bonus. Aber auch so war es eine mehr als gute Saison“, wagt Pielage ein kleines Zwischenfazit. Damit die Spielzeit für den Aufsteiger aber noch besser wird, fordert er eine Steigerung für die verbleibenden vier Spiele, besonders aber gleich für das Duell mit der Eintracht. „Wir müssen besser Fußball spielen als zuletzt beim 0:1 gegen Nullacht“, sagt er unmissverständlich.

Dabei verspricht auch die Personalsituation Besserung. Moritz Knemeyer und Corvin Behrens stehen ebenso wieder zur Verfügung wie Simon Winter. „Sie haben uns gefehlt, sind gerade für die Offensive eminent wichtig“, ordnet Pielage das Trio ein. Westfalia ist für das Spiel und den Dreikampf also rechtzeitig gerüstet.

Das ist auch wichtig. Denn sollte sich die Ausbeute des Trios in den letzten vier Spielen im Vergleich zur Vorrunde wiederholen, würde sich am Einlauf nichts ändern. Ahaus käme auf 55 Punkte, Westfalia und Nullacht jeweils auf 54. Eine Rechnung, die ja nicht aufgehen muss.  

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