Basketball: JBBL-Playoffs
UBC/SCM Baskets Münsterland zwingen Alba Spiel drei auf

Münster -

Die Talente der UBC/SCM Baskets Münsterland bekommen einen dritten Vergleich im Playoff-Viertelfinale mit Titelverteidiger Alba Berlin. In der Hauptstadt gewann das Überraschungsteam 68:60. Nächste Woche fällt die Entscheidung.

Sonntag, 05.05.2019, 16:36 Uhr aktualisiert: 06.05.2019, 17:50 Uhr
Treffen sich im dritten Spiel in Münster wieder: Connor Konietzka (l.) sowie Albas Elias Rapique (M.) und Leander Sonntag.
Treffen sich im dritten Spiel in Münster wieder: Connor Konietzka (l.) sowie Albas Elias Rapique (M.) und Leander Sonntag. Foto: Peter Leßmann

Ihre Saison haben die U-16-Basketballer des UBC/SCM Baskets Münsterland in der Jugend-Basketball-Bundesliga mindestens um eine Woche verlängert. Nach der 49:52-Niederlage im ersten Playoff-Viertelfinale gewann die Mannschaft von Trainerin Marsha Owusu Gyamfi bei Alba Berlin mit 68:60 (38:32) und bittet damit den Nachwuchs des Top-Clubs zu einem dritten Duell, das am kommenden Sonntag (12.30 Uhr) im Pascal-Gymnasium steigt. „Es ist eine fantastische Situation, dass wir uns ein drittes Spiel erarbeitet haben“, sagte Owusu Gyamfi.

Siegen oder fliegen – so hieß es in der Max-Schmeling-Halle für den UBC, der sich von der Ausgangslage aber unbeeindruckt zeigte. Von Nervosität nichts zu erkennen, wie schon vor Wochenfrist in Münster zeigte sich der Gast auf Augenhöhe mit Alba. Defensiv arbeiteten die Westfalen fleißig und hartnäckig, offensiv kamen sie auch dank insgesamt 17 Offensivrebounds immer wieder zu zweiten Chancen. Überhaupt dominierte Münster die Bretter, das Rebound-Verhältnis von 61:44 spricht eine deutliche Sprache – mit Lorenz Neuhaus (13), Maximilian Schell (12) sowie Rikus Schulte und Jonas Brozio (beide 10) kam gleich ein Quartett auf zweistellige Werte. „Wir haben mit großem Einsatz unter den Körben gearbeitet“, lobte Owusu Gyamfi.

Kritik dagegen musste die Trainerin am dritten Viertel üben. Aus dem Sechs-Punkte-Vorsprung wurde nach dem 10:21 ein Fünf-Punkte-Rückstand. Es klappte in diesen zehn Minuten nicht viel in der Offensive, zu „viele einfache Turnover“, so Owusu Gyamfi, bescherten Alba einfache Korbleger aus dem Fastbreak heraus. „Wir haben nach der Pause keinen Rhythmus gefunden, sind dann aber super zurückgekommen“, sprach sie das Comeback im vierten Abschnitt an.

In dem lief es wie am Schnürchen für den UBC. Die äußerst stabile Defensive gestattete den Berlinern kaum freie Würfe, die 24-Sekunden-Uhr tickte nun zu schnell für den Gastgeber. Und da auf der anderen Seite Top-Scorer Schell und Co wieder zur Treffsicherheit zurückfanden, wahrte der Gast die Chance, den Titelverteidiger zu entthronen und so ins Top-4-Turnier einzuziehen. Dass der UBC diese in heimischer Halle nutzt, ist nach dem Auftritt in der Hauptstadt nicht unwahrscheinlicher geworden. Punkte: Schell (19), Schulte (15), Schmidt (9), Konietzka (8), Neuhaus (7), Rosic (6), Brozio (4)

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