Fußball: Landesliga
Behrens macht’s vom Punkt – Kinderhaus lässt Ahaus abblitzen

Münster -

Im Rennen um Platz zwei hat Westfalia Kinderhaus einen extrem wichtigen Sieg eingefahren. Das Verfolgerduell gegen Eintracht Ahaus gewann der Neuling mit 3:1. In Überzahl und mit zwei Strafstößen drehte der Gastgeber den Spieß.

Sonntag, 05.05.2019, 18:44 Uhr aktualisiert: 06.05.2019, 17:50 Uhr
Torschützen im Sprintduell: Der Kinderhauser Corvin Behrens (l.) muss dem Ahauser Koray Arslan in dieser Szene hinterherlaufen, hatte aber als zweifacher Toreerzieler die Nase vorn.
Torschützen im Sprintduell: Der Kinderhauser Corvin Behrens (l.) muss dem Ahauser Koray Arslan in dieser Szene hinterherlaufen, hatte aber als zweifacher Toreerzieler die Nase vorn. Foto: fotoideen.com

Die im Vorfeld von Trainer Marcel Pielage als Schlüsselspiel deklarierte Partie zwischen Westfalia Kinderhaus und Eintracht Ahaus haben die Platzherren mit 3:1 (0:0) für sich entschieden – und so die Chancen auf den Relegationsplatz zwei gewahrt.

Nach dem verdient verlorenen Derby vergangene Woche beim Mitkonkurrenten SC Münster 08 sah der Neuling noch vier Chancen für den Aufstieg. Es begann am Sonntag mit diesem Verfolgerduell. Der bisherige Tabellenzweite machte es mit seiner destruktiven Art den Kinderhausern nicht leicht. Westfalia bestimmte von Beginn an die Partie, erspielte sich zahlreiche Chancen, ohne dass Zählbares dabei herauskam. Ahaus sicherte mit seinen großen und kompakten Spielern das eigene Tor, ohne selbst signifikant in das Geschehen einzugreifen.

Nach der Pause ließ die Eintracht zumindest ansatzweise erkennen, warum das Team auf dem zweiten Tabellenplatz rangiert. Die Belohnung folgte, Koray Arslan erzielte die Gäste-Führung (52.). Kinderhaus ließ sich davon nicht beeindrucken und übernahm wieder die Kontrolle. In der 58. Minute war Stürmer Moritz Knemeyer nur noch per Foul im Strafraum zu stoppen. René Böing sah Rot, Corvin Behrens verwandelte den Strafstoß sicher zum 1:1 (60.). Der Gastgeber gab weiter Gas, eine Punkteteilung hätte ihm ja nicht genutzt. Allerdings taten sich die Münsteraner schwer, aus dem Spiel heraus einen Treffer zu markieren. Möglichkeiten erspielten sie sich wie am Fließband, doch der finale Schlag fehlte.

So war der zweite Strafstoß für Kinderhaus bezeichnend für die Partie. Keeper Christian Teriet brachte Behrens zu Fall, der den Strafstoß wieder sicher unten rechts zum 2:1 (84.) versenkte. Seine Mutter hielt es nicht auf der Tribüne, sie konnte bei beiden Elfmetern ihres Sohnes nicht hinschauen. Den Schlusspunkt setzte Joker Jonas Kreutzer in der Nachspielzeit (90.+3). Pielage war nachher eingeschränkt zufrieden: „Wir waren zwar die spielbestimmende Mannschaft und haben hochverdient gewonnen, aber unser Manko bleibt die Kaltschnäuzigkeit. Wir tun uns schwer, Tore zu machen. Dann kann es schnell passieren, dass wir selbst eins kassieren. Mit dem Restprogramm bin ich jetzt aber zuversichtlich.“ Westfalia: Steinke – Rensing, Göcking (79. Kreutzer), Hollenhorst, Alic – Winter, Göbel, Schöneberg, Behrens – Knemeyer (94. Jungfermann), Liszka (92. Liebert)

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