Reiten: Sommerturnier
Sakakini beim RFV Nienberge-Schonebeck mit Fabian nicht zu schlagen

Münster -

Das Turnier des RFV Nienberge-Schonebeck wächst und wächst. Die Organisatoren sind überaus glücklich über diese Entwicklung. Das S*-Springen gewann am Samstag André Sakakini mit Fabian – und das mit großem Vorsprung.

Sonntag, 26.05.2019, 14:32 Uhr
André Sakakini gewann mit Fabian das S-Springen in Nienberge-Schonebeck.
André Sakakini gewann mit Fabian das S-Springen in Nienberge-Schonebeck. Foto: fotoideen.com

Was im Umlauf gleich zehn Paaren gelang, schien im Stechen nahezu unmöglich: Die Null wollte in der Springprüfung der Klasse S* beim RFV Nienberge-Schonebeck lange Zeit nur bei Anne-Monika Spallek (RV Nottuln) mit Cicero stehen (49,4 Sekunden). Erst kurz vor Schluss kam André Sakakini (RV St. Hubertus Wolbeck) und zeigte, dass es noch besser geht. Mit Fabian rollte er das Feld gewissermaßen von hinten auf und flog als vorletzter Starter mit einer Zeit von 42,59 Sekunden fehlerfrei ins Ziel des anspruchsvollen Stechparcours – ein absolut deutlicher Sieg mit einem Vorsprung von fast sieben Sekunden auf die zweitplatzierte Spallek. Platz drei beim sportlichen Höhepunkt der sechsten Auflage des Turniers des RFV Nienberge-Schonebeck ging an Hans-Thorben Rüder (Fehmarnscher Ringreitverein), der mit Compagnon in 40,17 Sekunden den schnellsten Ritt im Stechen hinlegte – jedoch fiel eine Stange.

Das spannende Stechen setzte dem gelungenen Umlauf mit einem gut besetzten Starterfeld mit 45 Paaren das i-Tüpfelchen auf. Mit besten Bedingungen und einem flüssig zu reitenden Kurs bewies der Gastgeber, dass das jährliche Turnier des noch jungen Vereins nicht umsonst mit fast 2000 reservierten Startplätzen inzwischen eine feste Größe ist. „Wir bemühen uns, stets für optimale Bodenverhältnisse und eine tolle Atmosphäre mit viel Liebe zum Detail zu sorgen“, so die Vorsitzende Angelika Geßmann, die sich über das neue Rekord-Nennergebnis freute.

Aus sportlicher Sicht wurde das Turnier nicht zuletzt durch die erstmals ausgetragenen Sichtungsprüfungen für Junioren und Junge Reiter im Westfälischen Nachwuchschampionat und im Beresa Cup noch spannender. Bei all den hochkarätigen Gästen spielte der Gastgeber wie gewohnt auch selbst ganz vorne mit: Lokalmatadorin Sabrina Geßmann sicherte sich mit Sundance Sid mit 71,548 Prozent den klaren Sieg in der Dressurprüfung der Klasse S*. Mit Be Happy gab es eine zweite Schleife auf dem sechsten Platz.

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