Fußball: Bezirksliga
VfL Wolbeck verpflichtet gleich zehn Neue

Münster -

Auf Platz elf hat der VfL Wolbeck die vergangene Saison abgeschlossen. Nun soll eine Blutauffrischung dem Kader vor allem mehr Breite verleihen. Gleich zehn Neuzugänge präsentierte Trainer Alois Fetsch im Zusammenspiel mit Sportchef Lars Anfang.

Dienstag, 28.05.2019, 19:18 Uhr
Luke Vette (l.) wechselt aus Gievenbeck zum VfL Wolbeck.
Luke Vette (l.) wechselt aus Gievenbeck zum VfL Wolbeck.

Diese Job-Beschreibung schreit nach säckeweisen Bewerbungen: „Die müssen einfach Bock auf Fußball und Bock auf uns haben“, fasst Alois Fetsch das Anforderungsprofil zusammen, das er und der VfL Wolbeck von seinen künftigen Spielern erwartet. Mittlerweile sind die Vorstellungsrunden beendet und sage und schreibe zehn neue Mitarbeiter verpflichtet worden. „Ich bin absolut zufrieden“, sagt der Trainer, der am 4. Juli mit einem deutlich tieferen Kader in die neue Spielzeit starten will, um Engpässe wie auf der Zielgeraden der alten zu vermeiden. „Da wurde es bei uns durch Verletzungen und Abgänge ziemlich eng.“

Und so hat der „neue“ VfL in allen Mannschaftsteilen Masse und Klasse zugelegt. Von einem neuen Keeper – Nikolas Roehnert kommt von GW Amelsbüren – bis zu einem eiskalten Vollstrecker – Sebastian Jakob vom TuS Uentrop hat in den vergangenen beiden A-Liga-Spielzeiten mehr als 50 Treffer erzielt – konnte flächendeckend verstärkt und ergänzt werden. Der erfahrenen Bezirksliga-Kapitän Kolja Speckmann, der gemeinsam mit Luke Vette vom Rivalen 1. FC Gievenbeck II zum Brandhoveweg wechselt, ist ebenso neu wie Yannek Lubitz und Thilo Gadau, die aus der A-Jugend des SC Münster 08 zum VfL zurückkommen. Von den Nullachtern kehrt auch Linus Möllers nach Wolbeck heim. Eine schwere Meniskusverletzung hatte den zentralen Mittelfeldspieler zuletzt ausgebremst. Nun soll er wieder in Tritt kommen. Bei 100 Prozent ist bereits Benedikt Sollik. Der universell einsetzbare Mittelfeldmann kommt vom SC Reckenfeld. Die Planstellen neun und zehn werden durch den VfL-Nachwuchs besetzt. Juri Holstein und Max Schulte zählen ab sofort zum Bezirksliga-Kader. „Und damit haben wir unsere Planung abgeschlossen“, kann sich Fetsch mit gutem Gewissen in die kurze Fußballpause verabschieden.

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