Fußball: 3. Liga
Preußen Münster holt Kiezkicker Maurice Litka

Münster -

Das halbe Dutzend ist voll: Preußen Münster präsentiert seinen sechsten Neuzugang für die neue Saison und freut sich auf einen Spieler, der bereits Zweitliga-Erfahrung beim FC St. Pauli sammelte und zuletzt an den KFC Uerdingen ausgeliehen war: Maurice Litka.

Mittwoch, 29.05.2019, 11:38 Uhr aktualisiert: 31.05.2019, 10:06 Uhr
Hier freut sich Maurice Litka (Nummer 31) noch mit dem FC St. Pauli in Liga zwei. Künftig wird in und für Münster Liga drei aufmischen.
Hier freut sich Maurice Litka (Nummer 31) noch mit dem FC St. Pauli in Liga zwei. Künftig wird in und für Münster Liga drei aufmischen. Foto: dpa

Da, es mag abgedroschen klingen in dieser Jahreszeit, ändert aber an der Richtigkeit der Aussage wenig: Der Kader des SC Preußen für die neue Saison nimmt Konturen an. Jüngster Coup und damit sechster Neuzugang ist Maurice Litka. Vom FC St. Pauli kommt der flexible offensive Mittelfeldspieler an die Hammer Straße, wo er einen Zweijahresvertrag erhält. Vom bevorstehenden Wechsel des 23-Jährigen hatte diese Zeitung bereits am Samstag berichtet. Eine Ablösesumme wird nicht fällig.

„Er punktet vor allem mit seiner Schnelligkeit, seinen Tempodribblings und seinem linken Fuß, der ihn auch bei Standards sehr gefährlich macht“, sagt SCP-Sportchef Malte Metzelder, der sich nach diesem Transfer über den Feiertag eine kurze Urlaubsauszeit genehmigt. Im Hintergrund laufen natürlich weitere Gespräche, gesucht werden schließlich noch ein Rechtsverteidiger sowie weitere Akteure für die Angriffsreihe. Hier ist, zumindest auf den Außen, auch Litka eine Option. „Ich hatte wirklich super Gespräche, die mir ein super Gefühl gegeben haben“, sagt er mit Blick auf Metzelder und Chefcoach Sven Hübscher. In der vergangenen Saison war er von den Kiezkickern an Münsters Drittliga-Rivalen KFC Uerdingen ausgeliehen und kam auf 20 Punktspiele mit 1022 Minuten (ein Tor, zwei Vorlagen). Für die Hamburger, in deren Jugend-Mannschaften er seit dem zehnten Lebensjahr ausgebildet wurde, bestritt der 1,80 Meter große Linksfuß in der Vergangenheit 19 Zweitliga-Spiele, schaffte aber noch nicht den Durchbruch. „Ich möchte auch ein großes Dankeschön an St. Pauli richten. Mir wurden keine Steine in den Weg gelegt“, so Litka, der eigentlich noch einen Anschlussvertrag beim Zweitligisten besaß. „Wir werden eine Mannschaft mit viel Potenzial haben“, sagt er über seinen künftigen Arbeitgeber.

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