Tennis: Westfalenliga
3:6 in Sennelager: Die Aufstiegshoffnung des 1. TC Hiltrup ist jetzt dahin

Münster -

Der 1. TC Hiltrup hat seine zweite Niederlage der Saison kassiert. Nach dem 1:8 in der Vorwoche beim TC Iserlohn II unterlag der Westfalenligist auch bei der Reserve des TuS Sennelager. Das 3:6 bedeutet zudem das Ende der leise gehegten Aufstiegsträume.

Sonntag, 02.06.2019, 19:18 Uhr aktualisiert: 02.06.2019, 19:20 Uhr
Gijs Brouwer, der unter der Woche krank war, verlor in Sennelager sein Einzel in drei Sätzen. Insgesamt unterlag der 1. TC Hiltrup mit 3:6. 
Gijs Brouwer, der unter der Woche krank war, verlor in Sennelager sein Einzel in drei Sätzen. Insgesamt unterlag der 1. TC Hiltrup mit 3:6.  Foto: fotoideen.com

Mit dem Aufstieg in die Regionalliga hatte der 1. TC Hiltrup ein wenig geliebäugelt. Doch die Hoffnung auf den Sprung in die dritthöchste Spielklasse ist nun dahin, beim weiter ungeschlagenen Tabellenführer TuS Sennelager II unterlag das Team vom Steiner See mit 3:6 (2:4). „Das ist ernüchternd und ärgerlich. Denn es war viel mehr drin“, sagte Mannschaftsführer Carlo Bückmann.

Dabei hatte er sicher auch sein Spiel an Position fünf im Kopf. Gegen den Spanier Luis Diego Chavez lieferte Bückmann einen großen Kampf, den er aber letztlich mit 6:7, 5:7 verlor. Und auch das zweite richtig enge Einzel ging an die Bundesliga-Reserve aus Ostwestfalen: Der Este Vladimir Ivanov rang in der sonntäglichen Hitze Hiltrups Cengiz Aksu im Tiebreak des dritten Satzes mit 6:2, 4:6, 7:6 nieder. „Cengiz hat richtig gut gespielt. Aber es hat nicht gereicht“, sagte Bückmann. Dies galt auch für den unter der Woche angeschlagenen Gijs Brouwer (1:6, 6:3, 1:6 gegen den Österreicher David Pichler) und für Matthias Wahl (2:6, 4:6 gegen Philipp Scholz).

Dass Hiltrup vor den Doppeln im Geschäft blieb, hatte der TCH Jelle Sels (7:6, 6:3 gegen den Israeli Ram-Harel Or) und Christian Cremers (7:6, 3:6, 6:0 gegen den Münsteraner Julius Hillmann) zu verdanken. Die Chance auf eine Wende bestand also – und diese war greifbar. Brouwer/Aksu verkürzten durch das 6:2, 6:3 gegen Or/Hillmann. Doch Sels/Wahl (2:6, 7:6, 12:14 gegen Ivanov/Scholz) und Bückmann/Paul Schütte (3:6, 6:3, 7:10) unterlagen im Match-Tiebreak. Bückmann: „Bitterer geht’s nicht.“ Punkt. Aus. Ende.

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