Tennis: 2. Bundesliga Damen
Duell um den Klassenerhalt zwischen TC Union und Bayer Leverkusen

Münster -

Der TC Union Münster steht vor einem Schlüsselwochenende der Saison. Vor allem auf das erste Duell mit dem RTHC Bayer Leverkusen kommt es an. Gelingt erneut der Klassenerhalt? Womöglich ist diese Frage am Montag geklärt, wenn es zum Club an der Alster geht.

Freitag, 07.06.2019, 16:02 Uhr aktualisiert: 08.06.2019, 10:18 Uhr
Franziska Etzel und der TC Union peilen am Pfingstsamstag den Zweitliga-Klassenerhalt an – mit einem Sieg gegen den RTHC Bayer Leverkusen.
Franziska Etzel und der TC Union peilen am Pfingstsamstag den Zweitliga-Klassenerhalt an – mit einem Sieg gegen den RTHC Bayer Leverkusen. Foto: Wilfried Hiegemann

Große Geheimnisse gibt es kaum noch, einzig kleinere Fragezeichen meint Trainer Thomas Heilborn bei der Aufstellung der Gäste zu erkennen. Man kennt sich – und man kennt vor allem die Ausgangslage am Samstag (11 Uhr): Der Sieger des Duells zwischen dem TC Union Münster und dem RTHC Bayer Leverkusen darf so gut wie sicher für ein weiteres Jahr in der 2. Tennis-Bundesliga Nord planen, der Verlierer muss nach dem Abstieg des DTV Hannover aus dem Oberhaus wohl den Gang in die Regionalliga antreten.

Die mit Bayer in der Vergangenheit gemachten Erfahrungen stärken Unions Selbstbewusstsein, das zudem nach dem 8:1-Erfolg beim Lintorfer TC einen Schub erhalten hat. 2015 krönte der TCU mit dem 5:4 gegen Leverkusen seine bärenstarke Saison, im vergangenen Jahr feierte Münster unter dem Bayer-Kreuz in leicht aufgeheizter Atmosphäre einen wichtigen Sieg (6:3) auf dem Weg zum fünften Klassenerhalt.

Geschichte soll sich wiederholen, der Hattrick gegen die Rheinländer wird aber kein Selbstläufer. „Ich erwarte ein enges Duell. Aber wenn die Mädels sich so reinhauen, wie sie es immer tun, packen wir es“, sagt Heilborn. Dabei setzt er auf die Sechs um Nastja Kolar und Melanie Klaffner, die in Lintorf dem Druck des Siegenmüssens standhielt und überzeugte. Bei Bayer bleibt abzuwarten, ob die Brasilianerin Carolina Alves oder die Schweizerin Arlinda Rushiti den Platz neben Janneke Wikkerink (Niederlande) einnimmt, zudem ist der Einsatz von Romy Kölzer – sie ist in der vergangenen Woche beim Match gegen Tamara Korpatsch (Club an der Alster) umgeknickt – fraglich. „Leverkusen ist so oder so stark besetzt, auch die unteren Positionen sind echte Hausnummern“, meint Heilborn mit Blick auf Lena Hofmann, Alina Wessel oder Katharina Rath.

Je nach Ausgang des Schlüsselspiels steht am Montag (11 Uhr) entweder die Kür oder die Pflicht in Hamburg an. Beim Club an der Alster (mit 3:2 Siegen Tabellendritter) beschließt der TCU die Saison – und das personell verändert. Kolar und Klaffner werden nicht dabei sein, für sie rücken Deborah Döring, die von einem internationalen Beachtennis-Turnier in Reutlingen am Sonntag an die Elbe reist, und Anne Kurzweil aus der Westfalenliga-Truppe hoch.

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