Fußball: 3. Liga
Julian Schauerte – der neue Benjamin Siegert bei Preußen Münster!?

Münster -

Julian Schauerte erinnert optisch ein wenig an Benjamin Siegert. Es gibt weitere Parallelen. Der 31-Jährige ist ein erfahrener Spieler und dürfte den Preußen guttun.

Dienstag, 18.06.2019, 16:38 Uhr aktualisiert: 21.06.2019, 15:39 Uhr
Erfahrener Mann: Julian Schauerte beim Leistungstest
Erfahrener Mann: Julian Schauerte beim Leistungstest Foto: SCP

Einige Preußen-Fans erkannten in Julian Schauerte schon den jungen Benjamin Siegert. Na ja, ein paar Parallelen gibt es schon. Auch der Ex-Profi mit dem berüchtigten Schalk im Nacken kam 2011 aus der 2. Liga zum SCP, spielte auf der rechten Außenbahn und war als Routinier gleich ein gefragter Ansprechpartner. Ob optisch wirklich Ähnlichkeit besteht, muss jeder selbst beurteilen. Münsters erfahrenster und bekanntester Neuzugang scheint aber zumindest auch ein cooler Typ zu sein, der im Mannschaftskreis ankommt.

„Ich würde aber nie so weit gehen, mich sofort in die erste Reihe zu drängen“, sagt er. „Ich will das Team immer mit einbeziehen. Mit Ole Kittner und Simon Scherder sind ja auch Jungs dabei, die vorher schon vorangegangen sind. Ich muss erst mal reinkommen“, sagt der 31-Jährige. „Das braucht Zeit, wir sind noch in der Findungsphase.“

Jahrelang ging es für den Außenspieler nur bergauf, als Leistungsträger stieg er mit dem SV Sandhausen in die 2. und mit Fortuna Düsseldorf später in die 1. Liga auf. Als er an seine Grenzen kam, ging er zum KAS Euper in die erste belgische Liga. Die eine Saison dort verlief nicht gut. „Ich habe anfangs gespielt, doch die Ergebnisse stimmten nicht. Wir hatten 15, 16 Neue – dann bin ich rausgerutscht und bin anschließend nur zwischen Bank und Tribüne gependelt. Das war kein Zustand“, sagt er. „Auch wenn ich schon älter bin, will ich spielen, Gas geben. Daher wollte ich unbedingt zurück nach Deutschland. Und da hatte ich schon früh Kontakt zu Sportdirektor Malte Metzelder.“ Die Entscheidung pro Preußen fiel recht schnell.

Schnitzler liebäugelt mit Wechsel

Torwart vor dem Abflug? Nachdem der SC Preußen ihm einen Wechsel nahegelegt hatte, muss das Telefon des Beraters mehrmals geklingelt haben. Nicht ausgeschlossen, dass Oliver Schnitzler den heimischen Drittligisten noch verlässt. Aufsteiger Viktoria Köln scheint starkes Interesse an einer Verpflichtung des 23-Jährigen zu haben. Sollte dem so sein und der Keeper gehen, würden Max Schulze Niehues und Marian Prinz das Duo im Kasten des Drittligisten bilden. Vorerst. Noch ist reichlich Zeit, um sich in Sachen Neuverpflichtungen auf dieser großen Spielwiese auszutoben.Schnitzler dürfte beim Test am Mittwoch in Buldern gegen eine Stadtauswahl aus Dülmen (18.30 Uhr) erstmal weiter dabei sein. Zuletzt beim 3:1-Erfolg in Emsdetten hütete er in der zweiten Hälfte den Kasten. Auch die zuletzt abwesenden Nico Brandenburger (leichte Zerrung) und Joel Grodowski (Magen-Darm-Probleme) rücken in den Kader. Samstag geht die Reise zum TuS Haltern (15 Uhr).

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Kittner, mit dem Schauerte 2011 im Sandhäuser Dress an der Hammer Straße den Aufstieg feierte („Eine tolle Erinnerung, aber lange her“), spielte dabei gar nicht mal die wichtigste Rolle. „Ich habe ihn nur kurz kontaktiert, aber seine Empfehlung brauchte ich gar nicht mehr“, erzählt der gebürtige Sauerländer. „Trotzdem ist es schön, jemanden zu kennen.“

Ziele für die Saison mag der Lockenkopf noch nicht formulieren. Nur so viel: „Ein guter Start ist wichtig, dann können wir eine ordentliche Serie hinlegen.“ So wie es dem SCP mit Siegert 2011/12 in dessen Premierenspielzeit gelang.

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