Rad: German-Cycling-Cup
Stark für die Region! – das Rose-Team Münsterland bleibt in Bewegung

Münster -

Das Rose-Team Münsterland blickt auf eine zehnjährige Erfolgsgeschichte zurück. Im German-Cycling-Cup (GCC) ist das Team „gefühlt“ seit jeher eine stabile und mitunter treibende Kraft.

Mittwoch, 26.06.2019, 15:42 Uhr aktualisiert: 26.06.2019, 20:24 Uhr
Sehen sich als Botschafter für das Münsterland: (hinten von links) Bruce Steinkirchner, Gabriel Böwering, Tim Heuermann, Christoph Wisse; (Mitte von links) Nico Wüstenfeld, Katrin Riegelhof, Dirk Koepe, Katrin Wisse, Matthias Schöpfer, Clemens Hartmann, Malte Kleine-Borgmann; (vorne von links) Hendrik Schrandt, Christopher Post, Tobias Werner.
Sehen sich als Botschafter für das Münsterland: (hinten von links) Bruce Steinkirchner, Gabriel Böwering, Tim Heuermann, Christoph Wisse; (Mitte von links) Nico Wüstenfeld, Katrin Riegelhof, Dirk Koepe, Katrin Wisse, Matthias Schöpfer, Clemens Hartmann, Malte Kleine-Borgmann; (vorne von links) Hendrik Schrandt, Christopher Post, Tobias Werner. Foto: Markus Stera

Stark für die Region! Dieser Schriftzug ziert die vereinseigene Homepage. In der Tat gehört das Rose-Team Münsterland zu jenen Radsport-Ställen im Jedermannbereich, die seit Jahren in und um Münster in Bewegung sind und oft in die Ferne schweifen, wenn das Gute mal nicht so nah liegt. Im German-Cycling-Cup (GCC) ist das Team „gefühlt“ seit jeher eine stabile und mitunter treibende Kraft mit den beiden Urmitgliedern Matthias Schöpfer und Felix Weiß. „Diese Serie ist ein Muss für uns“, sagt Schöpfer. 20 Fahrer sind 2019 im Team aufgenommen worden – darunter befinden sich mit Katrin Wisse und Katrin Riegelhof zwei Frauen, die den Männern nicht selten ihr Hinterrad zeigen.

Auf eine zehnjährige Erfolgsgeschichte blickt die Crew in diesem Jahr zurück. „Wir sehen uns als Botschafter für das Münsterland und die faszinierende und verrückte Fahrradregion“, gibt Bruce Steinkirchner, der Teamchef, preis. Gleichfalls will er nicht verhehlen, dass sich auch die Ergebnisse sehen lassen können. Speziell in der Teamwertung im GCC – dreimal kletterte das Rose-Team aufs Podest, als Dritter in Leipzig, als Zweiter in Köln, als Dritter jüngst in Schleiz. Erfolgreichste Fahrer sind bislang Malte Pallut (Achter in Leipzig, Vierter in Köln) und Patrick Döhren (Dritter in Schleiz). Auf dem 7,6 Kilometer langen Rundkurs zuletzt in Thüringen war es eben Döhren, der auf den 76 Kilometern bis ins Ziel Tempo machte. Zwei Konkurrenten musste er ziehen lassen – der Sprung aufs Treppchen war der verdiente Lohn echter Schweißarbeit. „Das war mein Rennen. Ich konnte meine Trainingsleistungen voll umsetzten“, war der junge Mann völlig losgelöst. Und euphorisch. „Ich werde auch bei den folgenden Events alles raushauen.“ Am Nürburgring, in Dresden, in Hannover, in Bad Dürrheim und Münster, beim Heimspiel am Tag der Deutschen Einheit, das traditionell die Serie der Jedermänner abrundet. Fünf Events bleiben. „Wir genießen das und werden versuchen, weiter nach vorne zu fahren. Das können wir“, ist sich Matthias Schöpfer sicher. Er selbst war lange in der Masterklasse in der Spitze unterwegs.

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