Beachvolleyball: Urlaubsguru-Beach-Cup
Topgesetzt zum Turniersieg am Hafenplatz von Münster

Münster -

Den zweiten Urlaubsguru-Beach-Cup dominierten bei Damen und Herren die topgesetzten Beachvolleyball-Duos in sengender Hitze. Jeweils 800 Euro Preisgeld und Punkte für die Ranglisten sicherten sich Christine Aulenbrock/Sandra Ferger (VfL Oythe) sowie Bennet und David Poniewaz (TuSa 06 Düsseldorf).

Sonntag, 30.06.2019, 20:36 Uhr aktualisiert: 01.07.2019, 16:56 Uhr
Gemeinsam stark: Christine Aulenbrock und Sandra Ferger (l.) gewannen den Urlaubsguru-Beachcup auf dem Hafenplatz.
Gemeinsam stark: Christine Aulenbrock und Sandra Ferger (l.) gewannen den Urlaubsguru-Beachcup auf dem Hafenplatz.

Am megaheißen Hafenplatz von Münster behielten die Favoriten kühlen Kopf. Den zweiten Urlaubsguru-Beach-Cup dominierten bei Damen und Herren die topgesetzten Beachvolleyball-Duos in sengender Hitze. Je 800 Euro Preisgeld und Punkte für die Ranglisten heimsten Christine Aulenbrock/Sandra Ferger (VfL Oythe) sowie Bennet und David Poniewaz (TuSa 06 Düsseldorf), die Schützlinge von Axel Büring, ein.

Rund 350 begeisterungsfähige Zuschauer sahen sich jedes Finale an – wohl dem, der auf der „Wassertribüne“ saß und sich durch Gartenschlauch-Einsatz gerne nass machen ließ. Die kurze Erholung war den Athletinnen und Athleten nicht vergönnt, was ihrer Bereitschaft und Professionalität keinen Abbruch tat. „Angesichts dieser Bedingungen haben wir überragende Spiele gesehen“, sagte Jan Romund, der erneut in die Turnierorganisation eingebunden war und beim Westdeutschen Volleyball-Verband die Entwicklung von Top-Duos vorantreiben soll.

Routinier Romund (BW Aasee) selbst wurde an der Seite von Daniel Wernitz (Düsseldorf) Dritter mit dem 2:0 über Fabian Kaiser/Dirk Pietzonka (TV Fischenich/TuB Bocholt) und war bestens zufrieden. Im Halbfinale war zuvor gegen das Poniewaz-Duo nicht viel zu machen beim 0:2. Die Zwillinge machten die zweite Auflage dieses Premium-Cups im WVV-Bereich insgesamt zu ihrer Angelegenheit und waren happy, das schwere Finale gegen die Herausforderer Thomas Just/Benny Nibbrig (ART Düsseldorf) mit 21:16 und 21:18 gewonnen zu haben. „Vor dem Turnier hätte ich das als eher unwahrscheinlich erachtet“, sagte Axel Büring, Vizepräsident des USC Münster und eben viel gefragter Coach. Das Trio schwor sich gerade auf eine Trainingsumstellung ein, ackerte viel im Kraftbereich, um am Saisonende fit genug in die wichtigen Entscheidungen eingreifen zu können. „Jetzt geht es darum, Spiel für Spiel zu machen und wieder auf dem Platz die Form zu finden“, sagte David Poniewaz, der zwar „nicht unser bestes Spiel“ sah, aber zufriedener wirkte als sein Bruder, der etliche Kritikpunkte fand. Bei den Einheiten in Gievenbeck, zu denen die athletisch den Gegnern oft überlegenen 25 Jahre alten Hünen anreisen, dürfte weiter am Optimum gefeilt werden.

Unter den 16 Frauenteams schaffte es das per Wildcard startende australische Nationalteam Phoebe Bell/Jessyka Ngauamo im Viertelfinale nicht, an Aulenbrock/Ferger vorbeizukommen (0:2). „Das war für uns der Wendepunkt“, sagte Blockerin Aulenbrock. „Vorher haben wir uns echt schwer getan.“

Im Finale sah man das ansatzweise. In den Sätzen jeweils zu 18 siegte das erfahrene Duo gegen Anika Krebs/Leonie Welsch (Hamburger SV/TV Rottenburg), die in jedem Durchgang einen weniger langen Atem hatten. Stefanie Hüttermann und die Ex-Münsteranerin Anja Hoja (TuSa Düsseldorf) wurden auf dem Hafenplatz Dritte.

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