Rad: Tour de France
Fabian Wegmann wieder auf Tour

Münster -

Fabian Wegmann weiß, wovon er spricht – und darum hat die ARD den Ex-Radprofi jetzt schon zum dritten Mal als ständigen Begleiter ans Mikrofon gebeten. Wenn am Samstag die Tour de France in Brüssel Fahrt aufnimmt, ist der Münsteraner auf Sendung.

Dienstag, 02.07.2019, 14:54 Uhr aktualisiert: 03.07.2019, 12:40 Uhr
Fabian Wegmann ist mittlerweile auch Profi am Mikrofon – wie hier beim Münsterland-Giro 2018.
Fabian Wegmann ist mittlerweile auch Profi am Mikrofon – wie hier beim Münsterland-Giro 2018. Foto: Jürgen Peperhowe

Wenn Fabian Wegmann einen Blick auf das Streckenprofil der bevorstehenden großen Schleife durch Frankreich wirft, dann ist er zumindest ein bisschen froh, dass er nur noch dabei ist, und nicht mehr mittendrin. „Die letzten drei Etappen sind der Hammer“, wünscht der Ex-Profi seinen Nachfolgern viel Glück und einen langen Atem im Tour-Finale, das auch die letzten Kräfte beanspruchen wird. „Da ist noch mal alles drin, entschieden wird die Tour sicher nicht vorher.“

Der Münsteraner ist nun schon im dritten Jahr seit 2016 für die ARD im Einsatz und wird an der Seite von Moderator Florian Naß drei Wochen lang gewohnt eloquent und fachkundig das Renngeschehen der Tour de France kommentieren.

Jeden Tag ein neues Büro

Am Mittwochmorgen macht sich der 39-Jährige auf den Weg zum diesjährigen Startort nach Brüssel. Anschließend geht es im Mietwagen dreieinhalb Wochen auf die (Tor-)Tour de France. „Inzwischen kennt man sich da ein bisschen aus. Aber man ist jeden Tag in einem neuen Büro – mit immer neuen Abläufen.“

Kameramann an Bord

Wegmann wird mit einem Kameramann der ARD eine Fahrgemeinschaft bilden, Begegnungen mit den Fahrern werden eher zufällig sein. „Die sind teilweise in 200 Kilometern von einander entfernten Hotels untergebracht.“ 2000 Journalisten sind akkreditiert, alleine die ARD ist mit 50 bis 60 Mann unterwegs. „Auch die passen nicht oder nur selten in dasselbe Hotel“, so Wegmann, der natürlich ein besonderes Auge auf die beiden deutschen Teams und die elf deutschen Fahrer werfen wird. Immerhin sind die nicht ganz unerheblich für die Einschaltquote beim größten Radsportklassiker der Welt.

„Mit Emanuel Buchmann haben wir einen sehr guten Mann. Als Dritter bei der Dauphine hat er die Latte schon sehr hochgelegt, ein Top-Ten-Platz ist da schon fast Pflicht. Auch die deutschen Teams sind sehr stark. Bora-Hansgrohe sowieso, bei Sunweb ist es natürlich schade, dass Tom Dumoulin nicht am Start ist.“

LeMond, Virenque und Indurain

Wegmann ist nicht der einzige Ex-Profi, der das Rennen aus erster Reihe kommentiert. In der spanischen Kabine beispielsweise wird Miguel Indurain sitzen, Richard Virenque (Frankreich) und Greg LeMond (USA) sind ebenfalls am Mikrofon. „Die treffe ich dann auch schon mal im Zielbereich“, sagt Wegmann – und das ganze ohne Muskelkater.

► Ab Samstag (6. Juli, 14.35 bis 17.25 Uhr) geht Fabian Wegmann täglich im Ersten auf Sendung.

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