Leichtathletik: U-16-DM in Bremen
Staffel des SC Preußen Münster läuft auf Platz zwei – auch LG Brillux am Start

Münster -

Für die Nachwuchsathleten der LG Brillux und von Preußen Münster war es das erste große Kräftemessen mit der nationalen Konkurrenz. Die Leistungen bei der Deutschen Meisterschaft in Bremen konnten sich sehen lassen.

Sonntag, 07.07.2019, 19:06 Uhr aktualisiert: 07.07.2019, 20:32 Uhr
Die Staffel des SC Preußen: (von links) Trainer Stefan Vinbrüx, Ersatzläuferin Liv Patterson, Nora Falk, Luisa Manegold, Maja Huesmann, Laura Brandhofe und Trainerin Ronja Siekmann.
Die Staffel des SC Preußen: (von links) Trainer Stefan Vinbrüx, Ersatzläuferin Liv Patterson, Nora Falk, Luisa Manegold, Maja Huesmann, Laura Brandhofe und Trainerin Ronja Siekmann. Foto: SC Preußen

Erfahrungen vererben sich nicht – jeder muss sie allein machen. Das hat der deutsche Journalist und Schriftsteller Kurt Tucholsky einmal gesagt. Die nationalen U-16-Titelkämpfe am zurückliegenden Wochenende in Bremen stellten für die jungen Talente der LG Brillux und von Preußen Münster die erste günstige Gelegenheit da, sich einem breiten und fachkundigen Publikum zu zeigen. „Große Ausreißer waren nicht dabei“, bilanzierte Jörg Riet­hues, Cheftrainer der Leichtathletik-Gemeinschaft. Unzufrieden war er trotzdem nicht: „Das waren äußerest wertvolle Tage.“

Leistungsmäßig stach vor allem Marla Matthiesen heraus. Mit 3,05 Metern im Stabhochsprung katapultierte sie sich auf den fünften Rang. Und das unter erschwerten Bedingungen (Regen, böige Winde).

Ida Schwering lief über die 100 Meter in 12,53 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit – und qualifizierte sich für das B-Finale, in dem sie mit 12,54 Sekunden Fünfte wurde. Ein taktisch kluges Rennen lief Silas Zahlten über die 3000 Meter. 9:32,08 Minuten reichten für Platz sieben. Vereinskollege Leonard Horstmann, erst auf den letzten Drücker dabei, rückte als 18. der Meldeliste mit 11,81 Metern im Dreisprung auf Rang zwölf vor. Besser als erwartet. Nur hauchdünn verpasste dagegen die 4x100-Meter-Staffel mit Guely Batantou, Ida Schwering, Lia Filax und Laura Calderon Graw das B-Finale (50,39 Sekunden).

Besser machten es die Preußen im Kollektiv. Laura Brandhofe, Maja Huesmann, Luisa Manegold und Nora Falk lösten mit 49,59 Sekunden ihr Ticket für die nächste Runde. Im B-Finale steigerten sie sich auf 49,26 Sekunden – Platz zwei war amtlich. Stark! Auch wenn der zwölf Jahre alte Kreisrekord der LG Ratio mit Nadine Upadek, Ann-Christin Ehling, Maren Silies und Tatjana Pinto (48,98 Sekunden) nicht unterboten wurde.

Huesmann wurde obendrein im Dreisprung-Finale 16. mit 10,73 Metern. Betreut wurde der SCP vom Trainerteam Ronja Siekmann und Stefan Vinbrüx, das bestens zufrieden war.

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