Fußball: 3. Liga
Preußen-Neuling Brandenburger vor Comeback gegen Ex-Club Fortuna Köln

Münster -

Vorletzter Test, dazu noch in der Nachbarschaft, sodass viele Fans vorbeischauen werden – die Partie gegen Fortuna Köln in Telgte am Mittwoch hat für Preußen Münster einen hohen Wert. Nico Brandenburger hofft, gegen seinen Ex-Club auflaufen zu dürfen.

Dienstag, 09.07.2019, 16:26 Uhr aktualisiert: 09.07.2019, 21:44 Uhr
Nico Brandenburger
Nico Brandenburger Foto: Peperhowe

In die Karten lässt sich Sven Hübscher nicht gern blicken. Künftige Gegner sollen schließlich ein bisschen rätseln, mit welchem System und Personal Preußen Münster auflaufen könnte. Vor dem Testspiel gegen Fortuna Köln am Mittwoch (18.30 Uhr) in Telgte verrät der Trainer zumindest, dass ein Spiel-Comeback von Nico Brandenburger in Aussicht steht. Der Neuzugang wird sich freuen, dass er nach seiner Zerrung gegen den Ex-Club mitmischen darf. „Er trainiert wieder, hat aber natürlich einen Rückstand“, so der Coach.

Soll heißen: Für den 24-Jährigen, der eigentlich als Stammkraft vorgesehen war, könnte es bis zum Liga-Auftakt in neun Tagen in München eng werden. Auszuschließen sei ein Einsatz in der Startelf jedoch auch nicht völlig. „Klar ist aber, dass wir so langsam Richtung erster Spieltag schauen. Da werden sich Anteile verschieben, wir wollen uns ja etwas einspielen“, sagt Hübscher. Gegen die gerade in die Regionalliga abgestiegenen Südstädter, die nun Thomas Stratos trainiert, soll es „taktisch keine großen Experimente“ geben.

Kleine Pausen müssen vermutlich die Innenverteidiger Simon Scherder (Insektenstich) und Ole Kittner (umgeknickt) einlegen. Keine gravierende Sache, aber unnötiges Risiko will Hübscher vermeiden.

Von seiner Offensive erwartet er diesmal ein paar klare Aktionen, von der Abwehr eine gewisse Sattelfestigkeit. Wobei das nicht bedeutet, dass er mit dem Auftritt am Samstag gegen Groningen (0:3) unzufrieden war. „Es war nicht irgendein holländischer Zweitligist, sondern eine Truppe mit Qualität aus der Eredivisie.“► Zweieinhalb Wochen vor dem ersten Heimspiel gegen Jena hat der SCP 1538 Dauerkarten verkauft. Zum ersten Punktspiel waren es vor einem Jahr 1799.

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