Basketball: 2. Bundesliga Pro B
WWU Baskets mit zehn Testspielen und vielleicht bald ohne Cooper und Porcher

Münster -

Zehn Testläufe hat Trainer Philipp Kappenstein für die Vorbereitung angesetzt, zehn Partien gegen teils hochklassige Mannschaften stehen für die WWU Baskets Münster an. Personell soll sich auch bald etwas tun. Die Zeit von Aufbau Jojo Cooper könnte abgelaufen sein.

Donnerstag, 11.07.2019, 15:12 Uhr aktualisiert: 12.07.2019, 14:22 Uhr
Jan König, der gerade seinen Vertrag verlängert hat, wird mit den Baskets in der Vorbereitung zehn Testspiele bestreiten.
Jan König, der gerade seinen Vertrag verlängert hat, wird mit den Baskets in der Vorbereitung zehn Testspiele bestreiten. Foto: Jürgen Peperhowe

Der Vorbereitungsplan, den Trainer Philipp Kappenstein für die WWU Baskets Münster ausgetüftelt, ist happig. Ab dem 13. August stehen sechs schweißtreibende Wochen bis zum Saisonstart (20. bis 22. September) für die Basketballer an, zehn Testspiele zur Standortbestimmung hat der Coach angesetzt, um für das zweite Jahr in der 2. Liga Pro B gerüstet zu sein.

Die Vorzeichen haben sich für den Vorjahresvize geändert, der Meister der Nordstaffel wird von der Konkurrenz längst nicht mehr als Underdog gesehen. Da heißt es, frühzeitig die Basis zu legen. So arbeiten derzeit schon die in Münster weilenden Spieler um Kapitän Jan König mit Athletikcoach Baris Türkel, der bis zum offiziellen Trainingsstart immer wieder Einheiten anbietet. Zudem sind alle Baskets angehalten vorzuarbeiten. „So müssen wir dann im August nicht so viel Zeit auf der Laufbahn verbringen, sondern können oft auf dem Feld sein“, sagt Kappenstein.

Der 40-Jährige kann sich erst einmal beruhigt in den Urlaub verabschieden: Der Plan ist gemacht, der Kader scheint weitgehend zu stehen. Der Verein kündigte unlängst nach der Verpflichtung von Helge Baues und Max Fouhy die Bekanntgabe weiterer Neuzugänge an, wie König verriet „für zentrale Positionen“. So scheint die – durchaus erfolgreiche – Zeit von Spielmacher Jojo Cooper nach einem Jahr am Berg Fidel abgelaufen zu sein, auch die Zusammenarbeit mit dem Spanier Marco Porcher wird wohl nicht fortgesetzt. „Stand jetzt bin ich sehr zufrieden“, erklärt Kappenstein, ohne die Geheimnisse um die zwei verbliebenen Stellen zu lüften.

Fest steht dagegen, mit wem sich die Baskets zwecks Formüberprüfung in der Vorbereitung treffen. Sukzessive steigt dabei das Niveau der Gegner, nach Tests gegen die Regionalligisten Hagen-Haspe (17. August) und Herten (21. August) folgen Vergleiche mit den Liga-Rivalen Eintracht Stahnsdorf (25. August) und VfL Bochum (28. August). Nach dem Turnier in Itzehoe (31. August/1. September), geht es gegen die Pro-A-Ligisten FC Schalke 04 (4. September), die PS Karlsruhe Lions (7. September) sowie zur Generalprobe in eigener Halle in einem Turnier unter anderem gegen Bayer Leverkusen (14./15. September).

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