Rudern: Weltcup
Felix Brummel wird mit dem deutschen Vierer in Rotterdam Dritter

Münster -

Die Windspiele von Rotterdam hat Felix Brummel mit einem versöhnlichen Ergebnis abgeschlossen. Der Ruderer des RV Münster wurde mit dem deutschen Vierer im Weltcup-Rennen Dritter. Seine Vereinskollegin Ida Kruse, ebenfalls im Vierer unterwegs, war als Neunte ebenso zufrieden.

Sonntag, 14.07.2019, 18:30 Uhr aktualisiert: 14.07.2019, 18:32 Uhr
Felix Brummel (l.) und der deutsche Vierer wurden beim Weltcup in Rotterdam Dritte.
Felix Brummel (l.) und der deutsche Vierer wurden beim Weltcup in Rotterdam Dritte. Foto: Detlev Seyb

Das Weltcup-Wochenende in Rotterdam war für Felix Brummel und Ida Kruse eine nervliche Belastungsprobe. Heftig, tückisch und aus wechselnden Richtungen wehte der Wind, die Bedingungen sorgten für einen veränderten Modus und verlangten den Athleten eine Menge ab. Doch die Generalprobe vor der WM Ende August in Linz gelang dem Duo des RV Münster, beide konnten mit ihrem Abschneiden auf der Willem-Alexander Baan gut leben.

„Wir sind sehr zufrieden, auch wenn es etwas ärgerlich ist, dass wir den zweiten Platz noch an die Briten abgeben mussten“, sagte Brummel, der mit Felix Wimberger, Maximilian Planer und Schlagmann Nico Merget im Vierer ohne Steuermann nach 1700 Metern noch auf Kurs Rang zwei lag, letztlich aber Dritter wurde – mit 4,88 Sekunden Rückstand auf die siegreichen Australier.

Wegen des Windes waren die Vorläufe am Freitag in Time Trials ausgetragen worden, damit alle Boote hintereinander auf der gleichen Bahn ähnliche Bedingungen hatten. Das deutsche Quartett schlug sich gut, wurde aber nur Zweiter und musste in den Hoffnungslauf – und in dem drehte es richtig auf und gewann vor Dänemark. „Der Vierer hat Phasen, in denen er richtig gut läuft“, lobte Bundestrainer Tim Schönberg, obgleich bis zur WM noch einiges an Arbeit zu tun ist. „Mit den Abläufen generell sind wir zufrieden. Aber es gibt noch einige Stellschrauben, an denen wir drehen werden“, sagte Brummel, für den es zunächst ab Donnerstag für drei Wochen ins Trainingslager nach Linz geht.

Auf Platz neun endete für Ida Kruse das windige Wochenende. Ein Resultat, mit dem die 22-Jährige aus dem Vierer ohne Steuerfrau durchaus einverstanden war – zumal nach dem Weltcup in Posen Sophie Oksche verletzungsbedingt pausieren musste und Isabelle Hübner ins Boot gerückt war. „Wir sind von Rennen zu Rennen besser geworden. Damit sind wir schon mal ganz glücklich“, sagte Kruse, die – wie auch ihr Vereinskollege Brummel – „in den nächsten Wochen ordentlich zu tun“ haben wird.

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