Leichtathletik: Volksbank-Münster-Marathon
In Münster rücken beste Fans und Olympia in den Fokus

Münster -

Am 8. September steigt die 18. Auflage des münsterischen Laufspektakels zwischen Schlossplatz, Gievenbeck, Nienberge, Roxel und dem Prinzipalmarkt. Doch was wäre der Volksbank-Münster-Marathon ohne sein Publikum und ohne seine Top-Läufer? Beide gehen sieben Wochen vor dem Start in Stellung.

Donnerstag, 18.07.2019, 18:36 Uhr aktualisiert: 18.07.2019, 21:20 Uhr
Gesucht: Die besten Fan-Gruppen – wie beispielsweise diese Läufer-Kommune – des Volksbank-Münster-Marathons.
Gesucht: Die besten Fan-Gruppen – wie beispielsweise diese Läufer-Kommune – des Volksbank-Münster-Marathons. Foto: Richard Ebbigmann

Das Gedränge am Prinzipalmarkt ist Programm beim Volksbank-Münster-Marathon. Hunderte Zuschauer säumen die Strecke bis zum Ziel, die schier unglaubliche Stimmung geht den Läufern bekennenderweise unter die Haut. Und an der Strecke? Tausende stehen oder sitzen, schwerpunktmäßig an den Powerpoints oder den Ortszentren in Gievenbeck, Nienberge und Roxel, oft unterstützt von Musikgruppen, Cheerleadern und zahlreichen Kleinkunstensembles. Mit dem „Concentrix Fanprojekt“ wird bei der 18. Auflage des Marathons am 8. September der Spaßfaktor beim Marathon-Rudel-Gucken noch mal erhöht. Aufgerufen sind Gruppen von mindestens fünf Personen, die eine interessante Idee haben, sich als Fans beim Volksbank-Münster-Marathon am 8. September zu präsentieren. Den drei interessantesten Gruppen winken Geldpreise in Höhe von 500, 300 und 100 Euro. Anmeldungen sind bis zum 31. August im Marathonbüro (0251-92 77 288 oder info@volksbank-muenster-marathon.de) möglich.

Derweil nehmen die sportlichen Planungen zunehmend Gestalt an. Im Mittelpunkt dürften – neben den zahllosen Breitensportlern – insbesondere die Top-Läufer stehen. Und hier womöglich die fünf Frauen aus fünf Nationen, die den Volksbank-Münster-Marathon nutzen, um die Olympia-Qualifikation (2:30 Stunden) für Tokio 2020 zu schaffen. Alle fünf haben die Chance, durch eine besondere Quotenregelung ihrer Länder, mit einer Zeit von 2:40 Stunden das Tokio-Ticket zu buchen.

Aus Venezuela kommt Yolimar Elizabeth Medina Pineda. Idelma Lizeth Delgado reist aus El Salvador nach Münster und wird hier ihren ersten Marathon bestreiten, nachdem sie bei der Cross-WM erstmals im Nationaltrikot gestartet ist. Giselle Al Ivarez Rivera aus Chile hat eine Bestzeit von 2:43 Stunden „stehen“ und will nach zwölf nationalen Titeln erstmals für ihr Land bei Olympia starten. Die Türkin Meryem Kihnc Gündogdu ist Ultraläuferin, hatte aber bisher noch keine Möglichkeit, außerhalb der Türkei zu anzutreten, wo es nur zwei bis drei internationale Rennen im Jahr gibt. Faviola Sarai Perez Igari aus Mexiko ist eigentlich auf Mittel- und Langstrecken zu Hause auf der Bahn und möchte nun erstmals über die 42,195 Kilometer olympische Meriten sammeln.

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