Triathlon: Bundesliga
Finale furioso in Berlin für Tri Finish und Wasser+Freizeit

Münster -

Der letzte Wettkampf der Bundesliga wird im Rahmen der Finals 2019 ausgetragen. Für Tri Finish sowie Wasser+Freizeit Münster geht es noch um die Platzierungen, den Kampf um den Klassenerhalt haben die beiden Stadtrivalen schon gewonnen.

Freitag, 02.08.2019, 11:16 Uhr aktualisiert: 02.08.2019, 15:56 Uhr
Gesetzt bei W+F: Jonas Osterholt. Das letzte Rennen in Berlin will er genießen.
Gesetzt bei W+F: Jonas Osterholt. Das letzte Rennen in Berlin will er genießen. Foto: W+F

Kraichgau, Düsseldorf, Tübingen – jetzt Berlin. Die Triathlon-Saison in der Bundesliga findet an diesem Wochenende im Rahmen der Finals 2019 ihren krönenden Abschluss. Erstmals in der Historie werden das Rennen der Frauen am Samstag (10.15 Uhr) und das der Männer am Tag drauf (10.30 Uhr) live im deutschen TV übertragen (ARD). Und so ganz nebenbei werden die Deutschen Meister der Elite und der U 23 über die Sprintdistanz (750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, fünf Kilometer Laufen) gesucht. Was für ein Schlusspunkt – unter eine sehr kurze Serie. „Wir laufen gerade warm“, sagt Patrick Hoffmann, Teamchef von W+F Münster. Er bedauert, dass das fünfte Rennen 2019 gestrichen wurde. Sorgen um den Erhalt der Klasse muss er sich indes nicht machen. Mit Rang fünf in Tübingen hat Wasser und Freizeit im zweiten Oberhaus-Jahr die Weichen für 2020 gestellt.

Hoffmann schickt die gleiche Rasselbande in der Bundeshauptstadt auf die Strecke, die schon in Baden-Württemberg überzeugte. Zu den beiden Niederländern Pim Venderbosch und Joey van’t Verlaat gesellen sich Robin Willemsen sowie die Osterholt-Brüder Jonas und Cedric. „Platz sieben bis neun scheint bei dem Teilnehmerfeld realistisch“, glaubt Hoffmann.

Sein Pedant bei Tri Finish, Martin Epkenhans, freut sich ebenfalls wie Bolle auf das Event. Er hat Idan Apsimon (Israel) und die Dänen Oscar Gladney Rundqvist und Valdemar Solok nominiert. Yannic Stollenwerk und Georg Leidhold machen das Quintett voll. Epkenhans hat besonders große Lust, die deutsche Spitze zu sehen. So geht unter anderem Patrick Lange, zweimaliger Sieger des Ironman Hawaii, für Konkurrent Darmstadt an den Start. Pikant: Die Hessen liegen aktuell einen Rang vor Münster.

Nicht optimal aus Sicht des Tri Finishers: „Die Aufteilung der Wechselzonen“, moniert Epkenhans. Nach dem Schwimmausstieg im Wannsee geht es 14 Kilometer rauf in Richtung Olympiapark. Dort geht es auch runter vom Rad und rauf auf die Laufstrecke. „Diese Entfernung muss man als Betreuer in der kurzen Zeit erst mal schaffen. Im schlimmsten Fall verpassen wir einen Wechsel.“

Trotzdem überwiegt die Vorfreude. „Berlin ist der Höhepunkt, speziell wegen der TV-Präsenz“, so Epkenhans.

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