Rudern: Bundesliga
Münster-Achter will auf dem Maschsee angreifen

Münster -

Aller guten Dinge sind drei? Von wegen: Zweimal landete der Ruderachter in dieser Saison bereits auf Platz zwei, im dritten Versuch soll jetzt die nächste Stufe erklommen werden. Ernst wird es für die Sprinter am Samstag in Hannover.

Freitag, 02.08.2019, 12:48 Uhr aktualisiert: 02.08.2019, 13:28 Uhr
Henri Schwinde hofft in Hannover auf seinen ersten offiziellen Achtereinsatz.
Henri Schwinde hofft in Hannover auf seinen ersten offiziellen Achtereinsatz. Foto: Detlev Seyb

Das nennt man wohl den Fluch der guten Tat: Die Jungs aus dem Münster-Achter wollen sich – wie immer – von Wettkampf zu Wettkampf verbessern. Nur ist da nach zwei zweiten Plätzen in der noch jungen Ruder-Bundesliga-Saison nicht mehr viel Luft nach oben – und der verbliebene kleine Schritt umso beschwerlicher. Dennoch greifen die Sprinter auch beim dritten Teil der Bundesliga-Serie in Hannover wieder den Tagessieg an, möglichst vorbei am Berliner Hauptstadt-Achter, der bislang immer noch das Quäntchen schneller war. Ob es diesmal reicht für die schlagkräftige Einheit der beiden münsterischen Ruderclubs?

„Wir schauen mal. Einen Treppchenplatz haben wir uns schon vorgenommen“, so die offizielle Zielsetzung von Teamsprecher Friedrich Tewinkel, der selbst die Rennen aus der Ferne beobachten wird, seine Mannschaft aber mit 13 Ruderern top-besetzt am Maschsee-Ufer weiß. „Wir sind in Hannover sehr gut aufgestellt, daran soll es nicht liegen“, so Tewinkel.

Eventuell folgt auch der lang ersehnte Einstand von Henri Schwinde. Der ehemalige Ausnahmeruderer im Einer ist nach seinem Fußbruch zum Saisonstart wieder im Training und sitzt möglicherweise am Samstag im großen Boot.

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