Triathlon: Bundesliga
Tri Finish wahrt in Berlin die Position vor Wasser+Freizeit

Münster -

Der traumhafte Rahmen in der Hauptstadt beeindruckte beide Mannschaften aus Münster zum Abschluss der Bundesliga. Im letzten Rennen, das im Rahmen der Finals 2019 ausgetragen wurde, behauptete Tri Finish die Platzierung vor Wasser+Freizeit in der Endabrechnung.

Sonntag, 04.08.2019, 15:48 Uhr
Klasse wieder souverän gehalten: Robin Willemsen und W+F Münster dürfen das dritte Jahr im Oberhaus planen.
Klasse wieder souverän gehalten: Robin Willemsen und W+F Münster dürfen das dritte Jahr im Oberhaus planen. Foto: Jörg Schüler

Die Sause zum Abschluss mussten sie sich schenken. „Wir verdienen unsere Brötchen nicht mit dem Sport“, warf Patrick Hoffmann ein. Zwei Stunden nach dem letzten und erstmals im öffentlich rechtlichen Fernsehen live gesendeten Bundesliga-Wettkampf war der Teamchef von W+F mit Betreuer Kai Hesterwerth und Dauerbrenner Pim Venderbosch schon wieder auf der Bahn gen Heimat. Das bringt das Berufsleben so mit sich.

Zumindest der Rest der Truppe gönnte sich am Abend im Festzelt nahe des Olympiastadions ein paar kulinarische Happen und Kaltgetränke. Nach Platz neun in Berlin und Rang zwölf in der Endabrechnung gab es durchaus was zu feiern. Klasse gehalten. Durchgereicht von fünf auf acht wurde dagegen Stadtrivale Weicon Tri Finish. Die Jungs von Teamchef Martin Epkenhans kamen in der Hauptstadt nicht über Platz 14 hinaus. „Das war so nicht geplant“, gab Epkenhans enttäuscht zu – um mit einem Augenzwinkern nicht zu verhehlen: „Immerhin haben wir in dieser Saison das Münsteraner Duell in der Tabelle gewonnen.“ Es gibt immer etwas, auf das man anstoßen darf.

Bei Wasser+Freizeit setzten die Gebrüder Osterholt einmal mehr die Akzente über die Sprintentscheidung (750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, fünf Kilometer Laufen). Jonas wurde 16. (55:54 Minuten), Cedric 37. (56:47). Es folgten Robin Willemsen als 52. (57:20), Joey van’t Verlaat als 63. (58:13) und Venderbosch als 69. (58:41). Dass die Serie Anfang August endet, ist für Hoffmann nicht ideal. „Wir hätten uns gern noch verbessert.“ 2018 als Aufsteiger preschte er mit seinen Dreikämpfern gleich auf Rang neun vor – und nahm Tri Finish (Zehnter) ein wenig die Butter vom Brot.

Nun hat der Konkurrent die Verhältnisse in der Stadt wieder zurechtgerückt. Wenngleich es beim Finale nicht hoch hinaus ging. Bester Mann: Valdemar Solok auf Platz 41 (56:52 Minuten). Georg Leidhold (47./57:06), Yannic Stollenwerk (70./ 58:45) und Oscar Gladney Rundqvist (71./58:50) folgten. Idan Apsimon lieferte die Streichwertung. Der Israeli schien übertrainiert, er wurde überrundet und letztlich auch aus der Wertung genommen.

Während ein Teil der Tri Finisher unmittelbar nach dem sportlichen Hauptakt die Heimreise antrat, genoss der andere die Atmosphäre im Olympiastadion. Epkenhans und Co. hatten Freikarten, verfolgten die letzten Wettkämpfe am Sonntagnachmittag, ehe eine kleine Abordnung am Abend die Abschlussparty besuchte. Was für Eindrücke an einem Wochenende.

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