Fußball: Westfalenliga Frauen

Münster -

André Frankrone ist seit 25 Jahren Mitglied bei Wacker Mecklenbeck, arbeitete neun Jahre als Trainer im Frauen-Bereich und trainierte zuletzt neun Spielzeiten die erste Damen-Mannschaft. Nach seinem Wechsel zu den Herren von GW Amelsbüren und vor dem Saisonstart hat er einen Gastbeitrag verfasst.

Freitag, 23.08.2019, 16:38 Uhr aktualisiert: 25.08.2019, 13:12 Uhr
Bei Wacker Mecklenbeck gefeiert, nun Trainer in Amelsbüren: André Frankrone 
Bei Wacker Mecklenbeck gefeiert, nun Trainer in Amelsbüren: André Frankrone  Foto: Jürgen Peperhowe

Nach fünf Jahren als Cheftrainer der Frauen von Wacker Mecklenbeck und dem Kreispokalsieg als Krönung wagte André Frankrone den Neuanfang bei den Männern von GW Amelsbüren. Was er mit dem B-Ligisten vor hat, wo die Unterschiede zwischen Damen- und Herrenfußball liegen und was er seinem Ex-Team zutraut, beschreibt der 28-Jährige hier.

„Ganz kurz habe ich ja überlegt, ob ich mir Wackers Auftakt in Gütersloh ansehe, zumal wir mit GWA nach dem Rückzug des SV Herbern III erst nächste Woche einsteigen. Aber wir trainieren nun parallel, und einmischen will ich mich sowieso nicht. Klar, mit vielen Spielerinnen stehe ich noch regelmäßig in Kontakt. Auch mit meinem Nachfolger Janek Kuhlmann habe ich erst Donnerstag telefoniert, wir bleiben natürlich im Austausch. Aber es soll keiner zu mir kommen, wenn es mal nicht läuft. So gern ich Ansprechpartner bleibe. Ich traue Janek und den Mädels zu, Platz vier aus dem Vorjahr zu wiederholen. Mit Neele Kesse ist ein super Neuzugang aus Warendorf gekommen. Und das Auftaktprogramm ist machbar, da kann etwas gehen.

Mit meinem neuen Team hätte ich gern am Sonntag schon gespielt. Wir hatten dann acht Wochen Vorbereitung. Der Start lief super, es gab aber auch eine Delle, als wir ständig zu wenig Leute waren. In diesem Punkt waren die Mädels schon deutlich ehrgeiziger und fleißiger. Auf der anderen Seite kann ich mit den Jungs etwas deutlicher und offener sprechen. Insgesamt gibt es wenig Parallelen, sportlich wie neben dem Platz. Es ist fast eine andere Branche.

In Amelsbüren haben wir jetzt auf allen Ebenen viel verändert, gerade im Training. Das muss erst ankommen. Noch ist der Aufstieg kein Thema, in die Top fünf wollen wir aber.“

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