Volleyball: Vorbereitungsturnier
Buijs testet viel und freut sich über zwei glatte USC-Erfolge in Borken

Münster -

Da gab es wenig Grund zur Klage. Der USC Münster gewann als Erstligist gegen zwei Zweitligisten jeweils alle vier Sätze. Beim Testturnier der Skurios Volleys Borken siegten die Unabhängigen gegen den VfL Oythe und den Gastgeber. Dabei wurde viel ausprobiert.

Sonntag, 25.08.2019, 14:12 Uhr aktualisiert: 25.08.2019, 14:46 Uhr
Sarah van Aalen zeigte sich im Zuspiel, hier gegen Borkens Danielle Nouwen (M.) und Pia Kramer (früher BW Aasee)
Sarah van Aalen zeigte sich im Zuspiel, hier gegen Borkens Danielle Nouwen (M.) und Pia Kramer (früher BW Aasee) Foto: Horst Andresen

Die exakten Ergebnisse spielten keine große Rolle, deshalb hatte sie auch niemand im Lager des USC Münster detailliert dokumentiert. Zweimal 4:0 gewann der Bundesligist beim Vorbereitungsturnier der Skurios Volleys Borken gegen die Gastgeber und den VfL Oythe und wurde seiner logischen Favoritenrolle in den ersten beiden Testspielen dieses Sommers gerecht.

„Wir haben viel gewechselt und unseren Fokus auf Technik, System und Organisation gelegt“, sagte Trainer Teun Buijs. „Wie die einzelnen Sätze ausgingen, war uns gar nicht so wichtig.“ Weil mit Linda Bock, Ivana Vanjak und Lina Alsmeier ein Trio bei der EM in der deutschen Nationalmannschaft aktiv ist und auch noch Luisa Keller kurzfristig ausfiel, griff der Coach auf zwei Spielerinnen des VCO Münster zurück. Lynn Kosina und Marianna Sharafutdinova sollten vor allem die Annahme verstärken und machten ihre Sache gut.

„Leider hatten wir nicht die komplette Truppe dabei, aber ich bin sehr zufrieden mit dem, was wir gezeigt haben“, sagte Buijs. „Aber wir konnten trotzdem viel wechseln.“ Sarah van Aalen und Taylor Nelson durften beide im Zuspiel für sich werben, Liza Kastrup wurde auf Außen und damit auch in der Annahme getestet.

Weniger Spielzeit erhielten bislang die DVV-Auswahlspielerinnen. Vanjak wurde zweimal eingewechselt, Alsmeier durfte immerhin einen Aufschlag machen, Bock spielte noch gar nicht. „Wir sehen die Nominierungen auch perspektivisch“, sagt Buijs gelassen.

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