Basketball
Nagelprobe im hohen Norden – die WWU Baskets testen beim Turnier in Itzehoe

Münster -

Drei Wochen haben die WWU Baskets Münster Zeit, sich für ihre zweite Saison in der 2. Liga Pro B in Form zu bringen. Einer weiteren Überprüfung der eigenen Fähigkeiten unterziehen sie sich am Wochenende beim Testturnier in Itzehoe, zu dem die dort heimischen Eagles einladen.

Freitag, 30.08.2019, 17:40 Uhr aktualisiert: 01.09.2019, 13:10 Uhr
Malcolm Delpeche und die WWU Baskets spielen am Wochenende ein Vorbereitungsturnier in Itzehoe.
Malcolm Delpeche und die WWU Baskets spielen am Wochenende ein Vorbereitungsturnier in Itzehoe. Foto: Jürgen Peperhowe

Raus aus der heimischen Umgebung, ab in den Norden. Am Samstag machen sich die WWU Baskets Münster erstmals in dieser Vorbereitung auf die Reise, drei Wochen vor dem Start der 2. Liga Pro B bittet Klassenkonkurrent Itzehoe Eagles zum Testturnier. Eine willkommene Abwechslung für die Spieler, die bis auf Leo Lüsebrink (Test mit der U 19) alle an Bord des Busses gehen. Für Headcoach Philipp Kappenstein zudem eine Möglichkeit, das Teambuilding voranzutreiben. „Dieser Trip ist für uns total wichtig. Viel Zeit miteinander auch mal außerhalb von Münster zu verbringen, wird uns allen helfen“, sagt der 40-Jährige.

Am Samstag um 19 Uhr misst sich der Vorjahresvize der Pro B mit dem Gastgeber, am Tag danach geht es entweder gegen den dänischen Spitzenclub Horsens IC oder den Bundesliga-Absteiger Eisbären Bremerhaven. „Uns stehen zwei gute Tests bevor, schon das Spiel gegen Itzehoe, das ich sehr hoch einschätze, wird richtig schwer“, erklärt Kappenstein. Doch Gegner mit hoher Qualität sind gewünscht, sie sollen die Baskets fordern und damit den taktischen wie physischen Entwicklungsprozess fördern. Dies taten am vergangenen Mittwoch bereits die Gladiators Trier beim 89:64-Erfolg gegen die Baskets, gegen den Pro-A-Ligisten hatte Münster besonders im ersten Viertel seine liebe Mühe. „Aus der Partie haben wir eine Menge mitgenommen. Die Umstellung nach den Tests gegen Regionalligisten ist uns schwer gefallen. Trier hat mit der Intensität und Härte gespielt, mit der wir auch auftreten wollen. Nachher haben wir es besser gemacht, haben ordentlich verteidigt. Allerdings sind wir defensiv noch nicht so variabel, wie wir es sein wollen “, meint Kappenstein.

In der Verteidigung werden sich die Baskets steigern müssen, auch offensiv greift noch nicht jedes Rädchen ins nächste. „Wir müssen noch mehr Bindung zueinander finden.“ Dass die Neuzugänge Marck Coffin, Helge Baues, Albert del Hoyo und Max Fouhy die Breite im Kader vergrößern, wird aber schon jetzt deutlich. Kappenstein und sein Trainerteam um Chad Prewitt und Atilla Göknil haben mehr Möglichkeiten, erneut dürften die Baskets nur schwer auszurechnen sein. „Das ist der Plan. Aber uns Trainern muss klar sein, dass es auch mal Härtefälle geben wird. Wir müssen unsere Rotation finden, die Konkurrenz im Kader ist hoch.“ Es gibt schlimmere Probleme für einen Trainer.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6887531?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686209%2F2686789%2F
Nachrichten-Ticker