Fußball: Westfalenliga Frauen
Wacker wartet gegen Freudenberg lange mit dem 2:0

Münster -

Wacker Mecklenbeck hat das erste Heimspiel der Saison mit 2:0 gegen Fortuna Freudenberg gewonnen. So weit, so gut. Gern aber hätten sich die Mädels von der Egelshove das Zittern bis zum Schluss bei all ihrer Überlegenheit erspart.

Sonntag, 01.09.2019, 16:20 Uhr
Kollegin Annika Theobald (l.) und Freudenbergs Leonie Wäschebach liegen Spalier für Wackers Tessa Schipke.
Kollegin Annika Theobald (l.) und Freudenbergs Leonie Wäschebach liegen Spalier für Wackers Tessa Schipke. Foto: fotoideen.com

Im zweiten Anlauf hat es geklappt. Nachdem in der Vorwoche der Auftakt gegen Aufsteiger Gütersloh II trotz 75-minütiger Überlegenheit mit 1:3 verloren ging, gelang Wacker Mecklenbeck im nächsten Versuch gegen einen Aufsteiger ein Sieg: 2:0 (1:0) hieß es gegen Fortuna Freudenberg. Trainer Janek Kuhlmann sieht aber Verbesserungspotenzial: „Die Chancenverwertung ist unser Manko.“

Wacker begann dominant. Mit viel Ballbesitz spielten sich die Damen in die gegnerische Hälfte, doch im letzten Drittel fehlte zunächst noch die Genauigkeit. Die beiden Außenspielerinnen Isabel Riemann und Neele Kesse fanden nach einigen starken Dribblings keine Abnehmerin im Zentrum. Nur Paula Weber (17.) sowie Tessa Schipke (28.) sorgten aus der Distanz für Gefahr. Doch noch vor der Pause sorgten die Gastgeberinnen für die Führung. Erst hielt Melanie Bäumer einen Schuss von Luisa Farber, gegen den Nachschuss von Isabel Riemann war sie machtlos (45.).

Nach der Halbzeitpause war Mecklenbeck bemüht, weiter das Spiel zu machen und für die Entscheidung zu sorgen. Doch erneut Weber (49.) und Faber (62.) scheiterten. Aus dem Nichts wurden die Gäste plötzlich stärker und aggressiver: Zum Glück für Wacker traf Laura Oerter mit ihrem Schuss nur die Latte (66.). „Wir haben auch in den Druckphasen des Gegners den Zugriff nicht verloren und gut verteidigt“, lobte Kuhlmann.

Nun bot sich immer wieder Platz zum Kontern: Zweimal vergab Riemann nach starken Aktionen knapp (71., 79.). Kurz darauf schoss auch die eingewechselte Luca Selle zu zentral und stellte Bäumer vor keine Schwierigkeiten (79.). Doch die Münsteranerinnen ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. In einem weiteren Konter bediente Pia Haack Weber, die mit einem schönen Lupfer den ersten Dreier für Wacker eintütete (86.). Wacker: Krützmann – Rottwinkel (69. Selle), Schipke, Stein, Theobald – Zinn, Weber (90. Krieger) – Riemann, Faber (75. Haack), Kesse (84. Düking) – Funcke

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