Fußball: Bezirksliga
VfL Wolbeck entführt die Punkte – Concordia Albachten weiter sieglos

Münster -

Concordia Albachten blieb auch am vierten Spieltag ohne Sieg. Im Derby gegen den VfL Wolbeck kassierte die Truppe von Trainer Jens Truckenbrod eine 1:3-Niederlage. Die Gäste setzten sich dagegen schon ein wenig oben in der Tabelle fest.

Sonntag, 01.09.2019, 20:48 Uhr aktualisiert: 01.09.2019, 21:01 Uhr
Wolbecks Marco Bensmann (r.) muss sich mächtig strecken, um den Ball irgendwie an den Albachtenern Fabian Jülkenbeck (l.) und Lukman Atalan vorbeizubugsieren.
Wolbecks Marco Bensmann (r.) muss sich mächtig strecken, um den Ball irgendwie an den Albachtenern Fabian Jülkenbeck (l.) und Lukman Atalan vorbeizubugsieren. Foto: fotoideen.com

Nach einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit siegte der VfL Wolbeck verdient mit 3:1 (0:1) gegen Concordia Albachten und hielt den Anschluss an die Spitzenplätze. Die Hausherren blieben somit auch im vierten Spiel der Bezirksliga sieglos.

Die Gäste waren von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft und hatten deutlich mehr Ballbesitz. Diese beschränkte sich hauptsächlich aufs Kontern, doch gleichzeitig hielt die Abwehr dicht und ließ kaum Chancen zu. Wolbeck mangelte es an Durchschlagskraft, in Halbzeit eins kamen die Gäste lediglich zweimal durch Niklas Thewes gefährlich vors Tor, beide Male vergab dieser allerdings knapp (7., 29.). „Wir waren in der ersten Hälfte zu ungenau im letzten Drittel“, so Trainer Alois Fetsch.

Auch die Hausherren hatten nur wenige Chancen. Lars Zymner tauchte frei vor Keeper Nikolas Roenert auf, doch dieser parierte (13.). Eine halbe Stunde später machte es Daniel Golparvari besser. Erst luchste er Elias Bodin den Ball ab, dann schoss er sicher an Roenert vorbei ins Tor (37.) Doch der VfL ließ sich vom Rückstand nicht beirren und kam stark aus der Kabine. Nico Frerichs fand mit einem starken Pass Benedikt Sollik, der zum Ausgleich traf (48.). „Wir sind mit einer breiten Brust aus der Kabine gekommen und haben vieles sofort gut umgesetzt“, resümierte Fetsch stolz. Auch im weiteren Verlauf zeigte sich Wolbeck deutlich zielstrebiger: Erst rutschte Tilo Gadau nach einer tollen Kombination über Linus Möllers und Sollik am Ball vorbei (59.). Zehn Minuten später vergab Sollik nach starker Vorarbeit von Thewes (68.). Erst Kapitän Malte Höppner brach den Bann: Von der Grundlinie legte Yannek Lubitz den Ball zurück auf Höppner, der zur Führung einschoss (77.).

Spätestens jetzt waren die Hausherren gezwungen, wieder aktiver zu werden. Doch offensiv kam weiter wenig zustande. So baute Wolbeck die Führung gar noch weiter aus: Lubitz dribbelte sich zunächst mit ein wenig Glück durch die Abwehr und nagelte dann den Ball zur Entscheidung unter die Latte. „Das war ein richtiges Traumtor“, fand Fetsch.

Dem Neuling fiel nichts mehr ein, um noch für Gefahr zu sorgen. Auch Concordia-Trainer Jens Truckenbrod musste zugeben: „Unsere Führung war glücklich, das war bisher unser schwächstes Spiel. Wir waren weit weg vom VfL.“ Concordia: Jonitz – Kievit, Heimsath, Roth, Ribeiro (82. Dondrup) – Golparvari, Atalan, Jülkenbeck (80. Fahrig) – Rehne (65. Fuchs), Zymner, Nübel (82. Oyono) VfL: Roenert, Speckmann, Bensmann, Bodin, Tegtmeier – Höppner, Frerichs – Thewes (87. Vielmeyer), Möllers (72. Lubitz), Sollik (80. Jakob) – Gadau (65. Geske)

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