Volleyball: 3. Liga
Gastgeber TSC Gievenbeck gewinnt – viel Matchpraxis für alle

Münster -

Der Zweck wurde erfüllt, das eigene Lambertus-Turnier nutzte der TSC Gievenbeck, um sich einzuspielen. Kurz vor dem Start der Saison durfte der Drittligist als Sieger sogar den Pokal daheim behalten. Doch das war nur ein Randaspekt.

Montag, 02.09.2019, 16:08 Uhr aktualisiert: 03.09.2019, 15:54 Uhr
Spielpraxis stand beim Lambertus-Turnier im Vordergrund. Hier strecken sich Tim Wahl (l.) und Aron Zumdick vom TSC.
Spielpraxis stand beim Lambertus-Turnier im Vordergrund. Hier strecken sich Tim Wahl (l.) und Aron Zumdick vom TSC. Foto: fotoideen.com

Der gute Eindruck wog schließlich mehr als das nackte Ergebnis – und trotzdem lagen die Gastgeber in allem vorn. Als Sieger beendete der TSC Gievenbeck das eigene Lambertus-Turnier – als Vorbereitungsveranstaltung auf die neue Drittliga-Saison.

Auch wenn nur ein Drittligist (Zweitliga-Absteiger DJK Delbrück) neben dem TSC dabei war, taugte das Kräftemessen mit den anderen Mannschaften aus der Regionalliga sowie der TSC-Zweiten, um dem eigentlichen Ziel gerecht zu werden: „Spielen, spielen, spielen – ohne lange Wartezeiten“, wie es Akteur und Mit-Organisator Nils Lydorf beschrieb. Aus Sicht des Turniersiegers hieß das auch, die insgesamt zwölf Sätze (jedes Spiel ging über zwei Durchgänge) zu nutzen, um den Mannschaftskader genauer zu durchleuchten und an den oft zitierten Stellschrauben zu drehen.

Dazu gehörten auch, die Neuen, Matthis Rehse (Topvolley Antwerpen) und Rückkehrer Lukas Salimi (TV Hörde), an das Team heranzuführen. Beide hinterließen einen nachhaltigen Eindruck – Rehse insbesondere auf der Außen- und Diagonalposition.

Zudem sammelten einige Nachwuchsspieler aus dem TSC-Fundus Spielpraxis im Seniorenbereich. „Wir konnten aus dem 14-köpfigen Kader schöpfen, haben viel gewechselt und alle erhielten Matchpraxis“, schilderte Lydorf. Ziel erreicht, das Turnier mit TSC I und II, Delbrück, PTSV Aachen, VSG Ammerland, VC Osnabrück und SSC Vellmar gab ausreichend Gelegenheit dazu. „Die Resonanz war jedenfalls ausgesprochen positiv, das Feedback war gut“, berichtete Lydorf.

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