Rudern: Bundesliga
Rückkehr in das „Wohnzimmer“ auf dem Aasee

Münster -

Im Vorjahr waren die Deutschen Sprintmeisterschaften zu Gast in Münster, diesmal erobert die Ruder-Bundesliga wieder den Aasee. Die spezielle Atmosphäre vor Ort loben Gastgeber wie Manager der Rennserie im Vorfeld.

Dienstag, 03.09.2019, 16:46 Uhr aktualisiert: 04.09.2019, 17:42 Uhr
Seit jeher bindet die Bundesliga auf dem Aasee viele Zuschauer – ob bewusst oder zufällig als Spaziergänger.
Seit jeher bindet die Bundesliga auf dem Aasee viele Zuschauer – ob bewusst oder zufällig als Spaziergänger. Foto: Jürgen Peperhowe

Zum neunten Mal bereits seit der Schaffung der Ruder-Bundesliga macht diese am Samstag Halt in Münster. Zum zweiten Mal nach 2010 findet hier sogar das Saisonfinale statt.

Der ausrichtende Münsteraner Regattaverein ist schon seit Monaten mit den Planungen beschäftigt und erfährt dabei Unterstützung aus dem RV und dem ARC, den beiden großen Clubs der Stadt, aber genauso durch die Stadt und die Sparda-Bank als Namensgeber des Renntags. „Wir können auf ein routiniertes und motiviertes Team an ehrenamtlichen Helfern zurückgreifen. Ohne sie wäre eine solche Veranstaltung nicht durchführbar“, so Henrik Niebuhr, Vorsitzender des MRV.

Regattaleiter Nils Warnke sagt zur Rückkehr auf den Aasee: „Im letzten Jahr haben wir mit den sehr erfolgreichen Deutschen Sprintmeisterschaften den Grundstein gelegt.“ Boris Orlowski spricht als Manager der Bundesliga sogar vom „Wohnzimmer“. Kein Wunder, schließlich schlug vor genau zehn Jahren sogar die Geburtsstunde der RBL in Münster. Die Nähe der Zuschauer zum Geschehen macht den Standort einmal mehr attraktiv. „Die Boote fahren direkt auf die Bastion, wo das bekannt begeisterungsfähige Publikum steht, zu. Die Besucher sind beim Zieleinlauf also hautnah dabei und sorgen für eine tolle Atmosphäre“, so Orlowski. „Wir hoffen sehr, dass der Aasee zur Finalrunde kocht.“

Sportlich stehen noch wichtige Entscheidungen an. Bei den Herren liegt der Hauptstadtsprinter aus Berlin vor den Lokalmatadoren, aus dem Münster-Achter. Ein Wechsel an der Spitze ist zwar eher unwahrscheinlich, aber auf eigenem Terrain hoffen die heimischen Vertreter nach drei zweiten Plätzen und einem dritten Rang natürlich auf den ersten Saisonsieg. „Mit den Fans im Rücken ist hoffentlich der Tageserfolg drin, der ein super Jahr krönen würde“, so Niebuhr. Bei den Frauen liegen der Ruhr-Achter Essen-Kettwig“ und der HavelQueen-Achter aus Berlin/Potsdam gleichauf vorne.► Zwischen den Viertel- und Halbfinals wird von 15.30 bis 16.45 Uhr der Tretboot-Supporters-Cup ausgetragen, bei dem Fans kostenlos mitmachen können.

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