Badminton: Oberliga
Klassenerhalt genießt für SC Münster 08 oberste Priorität

Münster -

Vor dem Saisonstart ist die Zuversicht bei Oberligist SC Münster 08 groß. Klar, erst mal soll der Klassenerhalt gelingen. Doch sportlich ist das Team vom Kanal gut aufgestellt. Vor allem dank der Neuzugänge Corinna Moser und Elisa Spreemann.

Donnerstag, 05.09.2019, 14:28 Uhr aktualisiert: 06.09.2019, 15:42 Uhr
Voller Tatendrang: Elisa Spreemann (links) und Corinna Moser verstärken die Nullachter in der am Samstag beginnenden Oberliga-Saison.
Voller Tatendrang: Elisa Spreemann (links) und Corinna Moser verstärken die Nullachter in der am Samstag beginnenden Oberliga-Saison. Foto: SC Münster 08

Anna Dudenhausen hat sich erst mal verdünnisiert. Nach China. Die Pressesprecherin der Badminton-Abteilung des SC Münster 08 macht Urlaub. 14 Tage lang die Seele baumeln lassen. Das hat sie sich mehr als verdient. Die vergangenen Wochen waren aufreibend. „Ja, im Vorfeld des Saisonstarts gab es schon einiges zu tun“, sagt sie. Immerhin hat die Sparte neun Mannschaften, die auf unterschiedlichem Niveau aktiv sind und alle irgendwie mal in den Fokus des Interesses rücken wollen, ja müssen. Aushängeschild ist und bleibt die erste Mannschaft, die am Samstag in ihre zweite Spielzeit nach dem Wiederaufstieg geht. Zu Gast in der Halle Ost ist der TV Datteln (17 Uhr). Nicht mal 24 Stunden später geht es weiter – am Sonntag gastieren die Nullachter beim Gladbecker FC II (12 Uhr). Doppelt hält besser.

Das Gesicht des Teams hat sich etwas verändert. Stefan Lesch und Hildegard Wichtmann haben den Club verlassen. Dafür steht adäquater Ersatz bereit. Elisa Spreemann und Corinna Moser vom BV Lippstadt nehmen ab sofort für die Nullachter den Schläger in die Hand. Die zwei sind eng befreundet, haben in der vergangenen Spielzeit in der vierten Liga zusammen neun von 13 Doppel gewonnen. Moser war im Einzel gar elfmal vorne – bei 14 Einsätzen. Stark! Wohnhaft sind sie in Ahlen. Ein Katzensprung. „Sie haben einen Verein nahe der Heimat gesucht – und gefunden“, freut sich Dudenhausen über frisches Blut. Neben den beiden hochkarätigen Neulingen werden Tim Porps, Jan Helmchen, Christian Bramschulte und David Beiing die Stamm-Sechs bilden. Die routinierten Kräfte Stefan Oertker und Gordon Teoh stehen im Notfall Gewehr bei Fuß. Beide werden vorwiegend für die zweite Vertretung aufschlagen – nach deren Aufstieg in der Verbandsliga.

Einen Wechsel vollzog der Verein auf der Trainerposition, weil Porps früh signalisiert hatte, nur noch als Spieler fungieren zu wollen. Das Erbe tritt Kamil Kwiatkowski an, der gleich für die ersten vier Mannschaften verantwortlich zeichnet. Jan Kemper coacht derweil die restlichen fünf Liga-Vertretungen. Beide Übungsleiter stellen nicht den jeweiligen Spieltagskader auf. Das ist eine Besonderheit im Badminton und Sache der Kapitäne – im Fall der ersten Mannschaft für Porps.

An der Zielsetzung hat sich übrigens nichts geändert. „Wir wollen so früh wie möglich den Klassenerhalt festmachen“, sagt Dudenhausen. Dafür muss Nullacht wieder zwei Teams hinter sich lassen.

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