Fußball: Bezirksliga
Bei Wolbecks Sieg über Laggenbeck ist sogar Zeit für Kabinettstückchen

Münster -

Wer hätte das gedacht? Der VfL Wolbeck hat auch sein drittes Heimspiel gewonnen und ist mit vier Erfolgen aus fünf Partien eines der Top-Teams in der Bezirksliga. Gerade vor der Pause überzeugten die Münsteraner beim 2:1 gegen Cheruskia Laggenbeck.

Sonntag, 08.09.2019, 19:32 Uhr aktualisiert: 09.09.2019, 16:48 Uhr
Weiter in der Erfolgsspur: Nico Frerichs (l.), hier gegen Laggenbecks Joel Manchen, und der VfL Wolbeck
Weiter in der Erfolgsspur: Nico Frerichs (l.), hier gegen Laggenbecks Joel Manchen, und der VfL Wolbeck Foto: fotoideen.com

Der VfL Wolbeck hat seinen tollen Saisonstart bestätigt und gegen Cheruskia Laggenbeck den vierten Sieg im fünften Spiel eingefahren. Mit 2:1 (2:0) gewann das Team von Trainer Alois Fetsch eine umkämpfte Partie und steht somit nach wie vor auf einem sehr guten dritten Tabellenplatz.

Der Gastgeber fand perfekt hinein in die Begegnung und verbuchte bereits nach fünf Minuten die frühe Führung. Mittelstürmer Tilo Gadau spielte Benedikt Sollik frei, der gegen die Laufrichtung von Gäste-Keeper Edgar Cabrera Martinez rechts unten einschob. Nur wenige Szenen später hätte es direkt 2:0 stehen müssen, als Spielmacher Yannek Lubitz nach einem sehenswerten Konter aus wenigen Metern nur die Latte traf (10.).

Das Heim-Team überzeugte in dieser frühen Phase der Partie durch schnelles Umschaltspiel über die Flügel. Besonders der flinke Außenstürmer Niklas Thewes entkam seinen Gegenspielern mehrmals, setzte den Ball bei seiner besten Chance nach einem Doppelpass mit Lubitz aber frei stehend rechts am Tor vorbei (28.). Der Gast war zu diesem Zeitpunkt mit dem 0:1-Rückstand bestens bedient, Laggenbeck kam nach einer guten halben Stunde aber besser in die Partie.

Kurz vor der Halbzeit war dann Zeit für ein Kabinettstückchen. VfL-Angreifer Gadau tankte sich von der Mittellinie bis zum Strafraum durch, jonglierte den Ball einige Male auf dem Knie und setzte das Leder dann zum 2:0 unter die Latte (43.). „Ein echtes Traumtor – und zu dem Zeitpunkt unglaublich wichtig für uns“, lobte Coach Fetsch begeistert.

In der zweiten Halbzeit war von Wolbecks Offensive allerdings nicht mehr viel zu sehen, und so entwickelte sich ein umkämpftes Spiel. 20 Minuten vor dem Schlusspfiff dann der inzwischen verdiente Anschlusstreffer. Ein scharf getretener Pelle-Freistoß aus dem linken Halbfeld traf den Kopf von VfL-Kapitän Kolja Speckmann, der die Kugel unglücklich ins eigene Netz abfälschte (69.). In der Schlussphase gewann der Gastgeber dann die Kontrolle über das Geschehen zurück und trafen durch Außenverteidiger Jan Tegtmeier sogar noch mal den Pfosten (77.). „Wir wissen, was Laggenbeck für eine Moral hat, aber auch wir können kämpfen“, gab sich Fetsch zufrieden.

VfL: Roenert – Jan Tegtmeier, Jonathan Tegtmeier, Quabeck (78. J. Schroer), Speckmann – Frerichs, Möllers (72. Westhues), Lubitz (65. Swetlik) – Sollik, Gadau (81. Jakob), Thewes

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