Fechten: Florett-Turnier
TG-Athleten Hegge, Ott und Vellmanns auf dem Podest in eigener Halle

Münster -

Das große Helferteam der TG Münster glänzte beim eigenen Turnier mit einer guten Organisation. Auf der Planche überzeugten die heimischen Florettkämpfer aber ebenso. Ein Trio schaffte es in einer Disziplin sogar, ohne zu gewinnen, aufs Podest.

Donnerstag, 19.09.2019, 14:20 Uhr aktualisiert: 19.09.2019, 23:30 Uhr
Maurus Hegge (l.) besiegte im Halbfinale der Senioren-Konkurrenz seinen Teamkollegen Daniel Ott.
Maurus Hegge (l.) besiegte im Halbfinale der Senioren-Konkurrenz seinen Teamkollegen Daniel Ott. Foto: Michael C. Möller

Als in den Abendstunden alles verstaut und verpackt war, blickten die Fechter der TG Münster und die zahlreichen Helfer auf ein erfolgreiches Event zurück. Sowohl von der reibungslosen Organisation als auch von den hochkarätigen Gefechten war dieses Ereignis gelungen. Drei Akteure des Ausrichters schafften es in der wichtigsten Konkurrenz aufs Podest.

Knapp 300 Athleten in den Altersklassen von der U 11 bis zu den Senioren fochten zeitgleich in der Dreifachhalle an der Lotharingerstraße, der Halle der Martinischule und im Gymnastiksaal. Ein Turnier dieser Größenordnung war eine Premiere für den Verein. Die gute Stimmung, der nahtlose Ablauf und die entspannte Atmosphäre hinterließen bei allen Teilnehmern einen sehr guten Eindruck. Münster hat sich als Austragungsort großer Veranstaltungen etabliert, auch der Deutschlandpokal fand hier ja statt.

In einem starken Senioren-Umfeld setzte sich Maurus Hegge vom Gastgeber im Halbfinale gegen seinen Vereinskameraden Daniel Ott durch und musste sich dann im Finale gegen Laurenz Dörfer vom OFC Bonn geschlagen geben. Dieser hatte zuvor Leonard Vellmanns von der TG bezwungen. Hegge Zweiter, seine beiden Kollegen geteilte Dritte – ein starkes Ergebnis. In der U 13 erreichte Maxim Ott auch den dritten Platz, genau wie bei den Damen Jessica Mamok. Leyla Lüders wurde hier Fünfte. Damit knüpfte die TG zwar nicht ganz an die erfolgreiche Bilanz des Vorjahres an, jedoch war Spartenleiter Marco Bez in jeder Hinsicht zufrieden: „Ich finde es toll, mich auf ein starkes Team verlassen zu können“, sagte er.

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