Fußball: Bezirksliga
Lubitz rettet Wolbeck einen Punkt im Top-Spiel gegen Greven

Münster -

Mit dem späten Ausgleich durch Yannek Lubitz hat der VfL Wolbeck den SC Greven 09 von der Spitze gestürzt, vor allem aber einen Punkt im Top-Spiel gerettet. Die Gäste waren beim 1:1 allerdings größtenteils das bessere Team.

Sonntag, 22.09.2019, 20:16 Uhr aktualisiert: 23.09.2019, 12:10 Uhr
Wolbecks Tilo Gadau (r.) behauptet sich gegen den Grevener Steffen Herting.
Wolbecks Tilo Gadau (r.) behauptet sich gegen den Grevener Steffen Herting. Foto: Stefan Bamberg

Über mangelnde Stimmung konnten sich die Kicker des VfL Wolbeck nicht beklagen, beim 1:1 (0:1) gegen den SC Greven 09. „Wolbeck! Wolbeck!“, schallte ein zartes Kinderstimmchen durch das Rund, als die Spieler zum Top-Spiel einliefen, und sorgte für allgemeine Erheiterung bei den Umstehenden. Das war vom Spiel, gerade in Halbzeit eins, nicht zu behaupten. Ein tief stehender VfL agierte zu zaghaft, fand zu selten in die Zweikämpfe und dadurch zunächst überhaupt keine Bindung zum Spiel. Der Gast und Tabellenführer hingegen ging durch den sehenswertesten Moment der Partie, einen Seitfallzieher von Peter Lakenbrink, mit 1:0 in Führung (13.).

Die einzige nennenswerte Torchance erspielte sich der VfL vor der Pause durch einen satten Rechtsschuss des emsigen Tilo Gadau, den Grevens Keeper Luca Dörner allerdings parierte (33.). Dennoch wirkte Wolbeck gehemmt, der stark agierende Innenverteidiger Florian Quabeck forderte seine Mitspieler zu mehr Entschlossenheit in den Zweikämpfen auf – zunächst vergeblich.

Schließlich stellte eine fragwürdige Entscheidung des Schiedsrichters den Spielverlauf auf den Kopf. Er schickte Jonas Averbeck mit Gelb-Rot vom Platz (68.), und ein nun mutigerer VfL glich durch den vier Minuten zuvor erst eingewechselten Yannek Lubitz aus (83.). Sein Trainer Alois Fetsch freute sich: „Den Punkt haben sich die Jungs aus meiner Sicht verdient, auch wenn Greven die bessere Mannschaft war.“ Zu Hause bleiben die Münsteraner weiter ungeschlagen. VfL: Klein – J. Schroer, Quabeck, Tegtmeier, N. Rehberg – Speckmann (79. Lubitz), Bensmann, Sollik, Westhues (79. Vielmeyer), Möllers – Gadau (90.+3 Jakob)

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