Basketball: 2. Liga Pro B
Heimpremiere: Die WWU Baskets sind heiß auf das Duell mit Lok Bernau

Münster -

Der Start in die Saison ist trotz einiger Turbulenzen geglückt, nun wollen die WWU Baskets Münster nachlegen. Im ersten Heimspiel, vor voll besetzten Rängen in der Halle Berg Fidel, gegen Lok Bernau – und vor allem mit Marck Coffin, der anders als zum Auftakt nun endlich mitspielen darf.

Freitag, 27.09.2019, 23:36 Uhr
Darf sich endlich in das Getümmel stürzen: Marck Coffin ist endlich spielberechtigt und feiert gegen Lok Bernau sein Debüt.
Darf sich endlich in das Getümmel stürzen: Marck Coffin ist endlich spielberechtigt und feiert gegen Lok Bernau sein Debüt. Foto: fotoideen.com

Der Wirbel ist vorbei, die Aufregung des vergangenen Wochenendes vergessen. Nachdem zum Saisonauftakt der 2. Liga Pro B die Spielberechtigung für Marck Coffin gefehlt hatte, darf der Spielgestalter der WWU Baskets Münster endlich dabei sein. Kein ganz unwichtiger Faktor, wartet auf den Amerikaner und seine Teamkollegen am Samstag (19.30 Uhr) mit Lok Bernau ein unangenehmer Gegner.

Die Stimmung nach dem 70:67-Erfolg bei den TKS 49ers aus Stahnsdorf war im Baskets-Lager naturgemäß gelöst, die Art und Weise des Siegs hebt das Selbstvertrauen. Mit dem erst 17 Jahre alten Youngster Leo Lüsebrink als Aufbauspieler trotzte Münster den Widrigkeiten und ließ sich von den alles andere als optimalen Voraussetzungen nicht aus der Ruhe bringen. „In dieser Konstellation war es sicher eine einzigartige Situation, die wir nicht so schnell vergessen. Wir haben als Team eine geschlossene Leistung gezeigt, mit viel Einsatz und Willen“, betont Trainer Philipp Kappenstein noch einmal mit dem Blick zurück. „Der Sieg nimmt uns eine Menge Druck.“

Padberg und Funk fehlen

Spätestens nach dem freien Montag, an dem sich die Baskets die Müdigkeit und die Anstrengungen nach dem Kraftakt in Brandenburg aus den Kleidern geschüttelt haben, stieg die Vorfreude auf das erste Heimspiel der Spielzeit minütlich. „Wir freuen uns riesig auf die Atmosphäre in unserer Halle, der Auswärtssieg hat uns noch einmal einen Push gegeben“, erklärt Kappenstein, der bis auf den privat verhinderten Leo Padberg sowie den weiter verletzten Coffin-Bck-Up Nico Funk alle Mann an Bord hat. Und die wird er wohl auch benötigen im dem Duell des Vizemeisters mit dem letztjährigen Playoff-Halbfinalisten, der bei seiner Saisonpremiere mit den VfL SparkassenStars Bochum einen der Titelanwärter beim 91:59 aus der Halle geworfen hat. „Es war beeindruckend, wie bereit Bernau war. Das Team hat am ersten Spieltag sicher am meisten überzeugt und ist zu diesem Zeitpunkt sicher am weitesten von allen“, erklärt der 40-Jährige.

Blessig kommt von Bayer

Mit „extrem hohem Tempo und einer aggressiven Defense“ (Kappenstein) versucht Lok seinem Gegner das Spiel aufzudrängen. Angeführt von den Jugend-Nationalspielern Kresimir Nikic, Lorenz Brenneke und Malte Delow – das Trio ist mit einer Doppellizenz für Alba Berlin ausgestattet – sowie den erfahrenen Neuzugängen Alexander Blessig (Bayer Leverkusen) oder Dan Oppland (USC Heidelberg) spielt die Truppe von René Schilling „das wohl höchste Tempo der Liga“ (Kappenstein). „Darauf müssen wir uns einstellen. Wir dürfen nicht auf sie reagieren, sondern müssen unser Spiel durchdrücken. Wenn sie Druck bekommen, haben sie auch Probleme. Es treffen sich zwei Teams, die sehr intensiv spielen“, sagt Kappenstein – und ergänzt: „Unser Ziel ist es, aus einem guten einen sehr, sehr guten Start zu machen.“

Leicht wird dieses Unterfangen nicht, aufregend wird es in der voll besetzten Halle Berg Fidel bestimmt. Auch ohne den Wirbel um Coffins Spielberechtigung.

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