Fußball: Westfalenliga
Gastgeber geht am Stock – 1. FC Gievenbeck trifft auf TuS Hiltrup

Münster -

In der Westfalenliga kommt es am Sonntag zu einem Duell mit langer Tradition. In Gievenbeck trifft der Oberliga-Absteiger auf den TuS Hiltrup. Der FCG muss nach vier Niederlagen in Serie endlich wieder punkten.

Freitag, 27.09.2019, 23:37 Uhr
Aktuell nicht um seinen Job zu beneiden: Benjamin Heeke
Aktuell nicht um seinen Job zu beneiden: Benjamin Heeke

Es ist ein Reflex, einen Absteiger in seinem neuen Umfeld auf den Schild der heißen Aufstiegsanwärter zu heben. Aus der Westfalenliga geht es nicht automatisch zurück in die fünfte Liga. Diese Erfahrung machen sie aktuell am Gievenbecker Weg. Vier Niederlagen in Serie haben das Aushängeschild, die erste Mannschaft, auf Platz 13 gespült. Dieser Rang könnte dem Club im Mai 2020 zum Verhängnis werden und den Gang in die Landesliga ebnen. Noch reine Schwarzmalerei – aber die Alarmglocken schrillen. „Fünf Punkte sind eine äußerst bescheidene Ausbeute“, sagt Trainer Benjamin Heeke. Klar waren da eklatante personelle Probleme, aber die möchte der Übungsleiter nicht als Boden des Übels vorschieben. Am Sonntag kommt zu allem Überfluss der aufstrebende TuS Hiltrup zum Derby (15 Uhr). „Ich sage das ungern: Wir sind Außenseiter“, so Heeke.

0:1 in Clarholz, 2:6 gegen Fichte Bielefeld, 1:6 in Vreden, 0:2 gegen Spexard – das waren vier ganz miese Wochen aus Sicht des 1. FC Gievenbeck. Der einzige Saisonsieg datiert vom 25. August – beim 2:0 in Neuenkirchen. Zu wenig. Schmerzlich vermisst wird in der Offensive Tristan Niemann (Knie). Eigengewächs Tom Gerbig und Julian Canisius sind ebenfalls noch kein Thema. „Natürlich ist die Stimmung gedrückt“, sagt Heeke. Aber: „Die Jungs geben im Training alles. Ich hoffen, sie werden schon bald belohnt.“

Gegenüber Christian Hebbeler kann etwas sorgenfreier in das münsterische Traditionsduell gehen. Mit Lukas Scholdei (Bänder) und den urlaubsbedingt verhinderten Frederik Schulte und Christoph Blesz fehlen ihm drei Kräfte. Dafür stößt Luca de Angelis wieder zum Kader. „Wir erwarten eine sehr defensiv eingestellte Gievenbecker Mannschaft“, glaubt Hebbeler, das die Seinen einen enormen Aufwand betreiben müssen, um das Abwehrbollwerk zu knacken.

Die „kleine“ Krise mit zwei Schlappen am Stück (Rödinghausen, Roland Beckum) scheint der TuS durchlebt zu haben. Bester Beweis dafür war das jüngste 3:1 gegen Theesen. „Am Ende des Tages wollen wir auch in Gievenbeck die drei Punkte“, so Hebbeler.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6962267?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686209%2F2686789%2F
Nachrichten-Ticker