Basketball: 2. Bundesliga Pro B
Selbstkritische Baskets treffen mit den ART Giants auf alte Bekannte

Münster -

Man kennt sich aus Regionalliga-Zeiten, nun kommt es zum Wiedersehen eine Spielklasse höher. Am Samstag gastieren die WWU Baskets beim Aufsteiger ART Giants Düsseldorf , die in ihren Reihen alte Bekannte wie Faton Jetullahi oder Dainius Zvinklys haben – und die nebenbei stark gestartet sind.

Freitag, 18.10.2019, 15:24 Uhr aktualisiert: 18.10.2019, 17:44 Uhr
Durchsetzungsvermögen und Energie werden Albert del Hoyo (l.) und die Baskets in Düsseldorf sicher benötigen.
Durchsetzungsvermögen und Energie werden Albert del Hoyo (l.) und die Baskets in Düsseldorf sicher benötigen. Foto: Jürgen Peperhowe

NRW-Duell, ein Treffen alter Weggefährten, das Duell der besten Offensive mit der drittbesten Defensive und zweier punktgleicher Mannschaften. Die Partie der WWU Baskets Münster bei den ART Giants Düsseldorf am Samstag (19 Uhr) weckt Vorfreude in den Reihen des Pro-B-Ligisten.

Dabei fing die Woche der Baskets mit Kritik an. Am Montag und Dienstag widmete Trainer Philipp Kappenstein einen Großteil der „tiefgehenden Analyse“, Schwerpunkt Offensivspiel und Körpersprache. Nicht nur beim packenden 69:68-Erfolg gegen den SC Rist Wedel waren die Probleme im Passspiel und der Wurffindung zu erkennen, nur selten fand Münster zu seinem geplanten Spiel. „Wir haben den Jungs 70 Szenen gezeigt, davon waren 62 negativ. Die Spieler waren sehr selbstkritisch und haben die Sache gut reflektiert. Und man darf nicht vergessen, dass wir drei von vier Spielen gewonnen haben. Das zeigt, wo es mit uns hingehen kann“, sagt Kappenstein.

Als Reaktion auf die Kritik ließen seine Schützlinge „die beste Trainingswoche seit langem“ folgen, das Team arbeitete intensiv. Nach der turbulenten Phase zu Saisonbeginn mit den Ausfällen der Aufbauspieler Marck Coffin und Nico Funk sowie der Rückkehr von Jojo Cooper sehnen sich Spieler wie Trainer nach weniger Störungen. „Zuletzt wurde viel durcheinander gewirbelt. Wir benötigen nun mal drei, vier Wochen, in denen wir in Ruhe arbeiten können. So bekommen wir Stabilität und Kontinuität, die wir brauchen“, sagt der Coach.

Dabei wird das Gastspiel am Rhein zum nächsten Härtetest für die Baskets. Die Giants als Aufsteiger haben aus der Regionalliga eine Menge Euphorie in die Pro B genommen, verloren zuletzt nur knapp beim Spitzenreiter Schwelm. Brady Rose (22 Punkte im Schnitt) und der aus Dorsten und Herten bestens bekannte Faton Jetullahi (20,5) sind derzeit die besten Scorer der Liga, dazu räumt Dainius Zvinklys (13,5) unter dem Korb ab. „Wir wissen, wie sie spielen und dürfen uns darauf nicht einlassen, müssen ihnen unsere Spielstil aufzwingen. Das wird eine schöne Herausforderung“, sagt Kappenstein. Diese aber meisterten die Baskets in der jüngeren Vergangenheit meistens.

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