Volleyball: Frauen-Bundesliga
„Das wird ein Kraftakt“ für den USC Münster gegen den VfB Suhl

Münster -

Zehn Tage Pause liegen hinter den Volleyballerinnen des USC Münster, wenn sie am Mittwoch in den Ring steigen gegen den VfB Suhl. Zehn Tage, die sinnvoll genutzt wurden.

Montag, 21.10.2019, 19:02 Uhr aktualisiert: 22.10.2019, 16:56 Uhr
Perfektionist: USC-Trainer Teun Buijs
Perfektionist: USC-Trainer Teun Buijs Foto: Jürgen Peperhowe

Das Wochenende verbrachte Teun Buijs daheim bei der Familie nahe Amsterdam. Die Seele baumeln lassen. Zumindest ein paar Stunden. Ein Großteil der beiden Tage fiel der ­Video-Analyse zum Opfer. Das Gastspiel des VfB Suhl am Berg Fidel steht un­mittelbar bevor. Mittwoch um 19.30 Uhr kreuzen die beiden Playoff-Anwärter die Klingen. „Das wird ein Kraftakt“, erwartet der niederländische Chefcoach ein Duell auf Augenhöhe.

Diesen Eindruck vermittelt auch der bloße Blick auf die Tabelle. Nur zwei Plätze trennen die beiden Kontrahenten in dieser noch jungen Spielzeit. Was für die Unabhängigen spricht: der einzige Sieg in Erfurt. Die Thüringer sind derweil noch minimalistisch unterwegs. Bei den Roten Raben Vils­biburg (1:3) und gegen den SSC Schwerin (1:3), dem alten Club von Buijs, gab es zwei Auftakt-Niederlagen.

Zehn Tage Spielpause – der USC hatte nach dem 0:3 in Aachen reichlich Zeit, die Dinge aufzuarbeiten. Zu viel? „Nein“, sagt Buijs. „Gerade unseren Nationalspielerinnen tut das gut. Sie waren viel auf Reisen.“ Und ganz nebenbei ist die Findungsphase alles andere als ab­geschlossen. „Wir entwickeln und ständig weiter. Im Training machen die Mädels es inzwischen richtig gut. Nun gilt es, in den Spielen weniger Fehler zu machen.“

Am Montag nach einer morgendlichen Einheit an den Kraftgeräten ging es abends ins Training. Zwischendurch nutze der Trainer die Zeit, um in seinem Büro auf der Geschäftsstelle Schreibtischarbeit zu verrichten. Ja, Buijs ist Perfektionist. Nicht allein auf dem Feld, auch daneben müssen die Dinge passen und ins Rollen gebracht werden. Erst wenn alles abgearbeitet ist, zieht es den 59-Jährigen in seine Wohnung. Dort holt er sich den nötigen Schlaf für den neuen Tag – und die kommenden Aufgaben. Eben Suhl. Der nächste Akt. Er wird die ganze Konzentration des Trainers und des Teams erfordern.

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