Basketball: 2. Liga Pro B
Spielerische Steigerung – WWU Baskets sind gerüstet für das Top-Spiel

Münster -

Die WWU Baskets sind perfekt in die neue Spielzeit gestartet. Mit vier Siegen gehört die Mannschaft von Trainer Philipp Kappenstein zum punktgleichen Führungstrio.

Montag, 21.10.2019, 19:10 Uhr aktualisiert: 22.10.2019, 16:56 Uhr
Angetan ob der Teamleistung: Philipp Kappenstein
Angetan ob der Teamleistung: Philipp Kappenstein Foto: fotoideen.com

Das Feld in der 2. Bundesliga Pro B sortiert, die ersten fünf Spiel­tage haben einen ersten Eindruck gegeben, wo die Reise hingeht. Für die WWU Baskets Münster scheint sie ­wieder zu einem Höhenflug zu werden, trotz erheblicher Störfaktoren (Ausfälle der Aufbauspieler Marck Coffin und Nico Funk) in der Anfangsphase der Spielzeit. Mit vier Siegen gehört die Mannschaft von Trainer Philipp Kappenstein zum punkt­gleichen Führungstrio, aus dem am nächsten Sonntag (17 Uhr) mindestens einer herausfallen wird. Dann empfängt Münster den Spitzenreiter BSW Sixers.

„Wir stehen jetzt super da. Der Saisonstart ist gelungen“, sagte Kappenstein nach dem in vielerlei Hinsicht wichtigen 93:87-Erfolg bei den ART Giants Düsseldorf, gegen die der Vizemeister einmal mehr seine Nervenstärke ausspielen musste. Wieder liefen die Baskets lange einem Rückstand hinterher, diesmal aber hatte der Coach – anders als in der Vorwoche beim spielerisch dürftigen 69:68-Erfolg gegen den SC Rist Wedel – deutlich weniger Bedenken. „Ich habe in der ersten Halbzeit trotz des Rückstandes keine Auszeit genommen. Wir waren gefühlt richtig gut in der Partie. Bei Düsseldorf sind ein paar schwere Würfe gefallen, bei uns dagegen eben nicht. Aber man hat ge­sehen, dass es offensiv schon viel besser geklappt hat“, erklärte Kappenstein. Zwar kassierte sein Team bei der offensivstärksten Mannschaft der Liga auch 87 Punkte, fand aber gerade nach dem Wechsel in der Verteidigung den richtigen Schlüssel, um die Center Alexander Möller und Dainius Zvinklys sowie die Scharfschützen Brady Rose und Faton Jetullahi weitgehend aus dem Spiel zu nehmen. „Wir haben im dritten Viertel ein passendes ­Line-up gefunden und dann die Bretter dominiert“, meint e Kappenstein, dessen Düsseldorfer Trainerkollege Jonas Jönke eingestehen musste: „Als Münster die Intensität angezogen hat, kamen wir nicht hinterher.“

Es war ein Erfolg des Teams, auch wenn natürlich die 26 Punkte von Rück­kehrer Jojo Cooper herausstechen. „Alle hatten ihren Beitrag, die zweite Halbzeit war fantastisch. Wir haben uns den Sieg nicht nur erkämpft, sondern auch erspielt. Das war ein großer Fortschritt“, meinte Kappenstein, der sich einmal mehr auf seine tief besetzte Bank verlassen konnte. „Der Schlüssel war heute unsere Teamleistung“, bestätigte Kapitän Jan König den 40-Jährigen. Ein Faktor, der den Baskets schon so oft geholfen hat. Und der auch gegen die ­Sixers wieder den Ausschlag geben dürfte. Schließlich will Münster nicht das Team sein, das aus dem Führungstrio ausscheidet.

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