Volleyball: 3. Liga Frauen
Aasee mit Doppelschlag ins Mittelfeld gegen Hildesheim und VCO

Münster -

Das tat BW Aasee richtig gut: zwei Heimspiele, zwei Siege, fünf Punkte. Am Samstag gewann das Team gegen den benachbarten VC Olympia Münster 3:1, am Sonntag gegen den MTV Hildesheim im Tiebreak 3:2. Damit verlässt BWA den Tabellenkeller.

Sonntag, 17.11.2019, 20:28 Uhr
Olympia-Talent Marianna Sharafutdinova im Angriff gegen Ronja de Boer und Anna Walke (rechts) vom Konkurrenten BW Aasee.
Olympia-Talent Marianna Sharafutdinova im Angriff gegen Ronja de Boer und Anna Walke (rechts) vom Konkurrenten BW Aasee. Foto: fotoideen.com

Die Frauen von BW Aasee haben im Klassement der 3. Liga Anschluss ans breite Mittelfeld gefunden. Am Wochenende fuhren sie in weniger als 24 Stunden Siege über den MTV Hildesheim (3:2) sowie den VC Olympia Münster (3:1) ein. Damit setzte das Team um Trainer Kai Annacker den feinen Lauf der vergangenen Wochen sauber fort. Nach krassem Fehlstart mit vier Niederlagen hat Aasee nun fünf der letzten sechs Liga-Partien für sich entschieden. „Ich bin gerade ziemlich stolz“, sagte der Trainer am Sonntagabend, „dass wir aus diesem Wochenende mit fünf Punkten rausgehen, haben nicht viele vermutet.“

Beim 3:2 (21:25, 25:16, 25:23, 21:25, 15:7)-Erfolg über Hildesheim brauchte Aasee einen Satz, um ins Rollen zu kommen. Dann war die Mannschaft da und kontrollierte das Geschehen weitgehend. Ein paar Annahmeprobleme im vierten Durchgang warfen den Hausherrn nicht aus der Bahn. Im Tiebreak zog das Team um die starke Amelie Strothoff schnell vorentscheidend davon.

Schon am Samstag war Aasee gegen die Talente vom VCO im Einsatz gewesen. Die Annacker-Schützlinge gewannen die Partie 3:1 (25:17, 25:23, 7:25, 25:13). Bundesstützpunkttrainer Justin Wolff sah eine Begegnung „auf Augenhöhe. Es war ja nicht so, dass wir an die Wand gespielt wurden.“

Tatsächlich stolperten die jungen Gäste-Spielerinnen über eine Vielzahl einfacher Fehler. „Das müssen wir dringend abstellen. Wir werden daran im Training arbeiten“, sagte Wolff. Was die Nachwuchs-Mannschaft zu leisten vermag, demonstrierte sie dann im dritten Satz. Wolff betonte: „Da hat sich die Mannschaft an Absprachen und Pläne gehalten und ihr Potenzial abgerufen. Leider gelingt uns das noch nicht über einen längeren Zeitraum.“ Annacker nahm den Satzverlust gelassen. „Ich habe zweimal gewechselt, das hat leider zu einem Bruch geführt.“

 

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