Handball: Verbandsliga
Kinderhaus schlägt Schwerte-Westhofen mit starker Leistung

Münster -

Alles richtig gemacht: Trainer Florian Ostendorf setzte im Spiel gegen die HSG Schwerte-Westhofen auf Torhüterin Katrin Klimas. Die Debütantion erwies sich als sicherer Rückhalt. Der 24:21-Sieg von Westfalia Kinderhaus entsprang einer guten Leistung, der Anschluss nach oben ist wieder hergestellt.

Sonntag, 01.12.2019, 21:04 Uhr aktualisiert: 02.12.2019, 11:09 Uhr
Auf und davon: Caroline Engelhardt
Auf und davon: Caroline Engelhardt Foto: Jörg Riemenschneider

Trainer Florian Ostendorf hatte die Qual der Wahl. Er konnte mit Ina Kriens eine Torhüterin in den Kasten stellen, die dort seit vier Jahren nicht mehr gestanden hatte. Oder sollte er mit Kathrin Klimas eine Debütantin aufbieten, die gerade viermal mit der Mannschaft trainiert hatte? Eine Debütantin, die ansonsten im Fußball und Futsal das Gehäuse hütet. Er entschied sich für die Quereinsteigerin und machte damit alles richtig. Gute 50 Minuten durfte Kathrin Klimas ihr Talent unter Beweis stellen und wurde dann von ihrer routinierten Kollegin abgelöst. Beide waren mit dafür verantwortlich, dass die Kinderhauser Handballerinnen dem Dritten der Verbandsliga, der HSG Schwerte-Westhofen, mit 24:21 (12:7)-Toren die Punkte abnahmen.

Nach der Partie war Ostendorf einigermaßen sprachlos. Er musste auch gar nicht viel sagen, die Damen auf dem Parkett hatten die Antwort längst gegeben. Von Beginn an zeigten sie sich hellwach, in der Defensive aggressiv und in der Offensive konstruktiv. Hinten „brannte“ wenig an, vorne wurde sehr effizient abgeschlossen. Im Nu war ein komfortabler Vorsprung erarbeitet, der es dem Trainer ermöglichte, seine komplette Auswechselbank nach und nach ins Spiel zu bringen. Und weil sich erste Garde und zweite Garnitur in nichts nachstanden, durfte man bereits zur Pause (12:7) von einem Sieg träumen.

Frauen-Handball - Verbandsliga: Westfalia Kinderhaus - HSG Schwerte-Westhofen

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Weil die Konsequenz auch im zweiten Abschnitt beibehalten und der Gegner somit auf Distanz gehalten wurde, stand dem 24:21-Erfolg nichts mehr im Wege. „Ich freue mich darüber, wie wir verteidigt haben. Es war sehr schön, dass alle ihre Spielanteile bekommen und genutzt haben. Wenn wir so weitermachen, werden wir auch in den nächsten Spielen unseren Gegnern das Leben schwer machen. Wir sind auf einem guten Weg.“ Der Bilanz von Florian Ostendorf ist nichts hinzuzufügen.

Tore: Beckmann (5), Schwarz (4), Klapdor (4/1), Plett, Ludusan, Engelhardt, Müller-Deile (je 2), Pohlkötter, Bolze, Ruschhaupt (je 1)

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