Handball: Kinderhaus richtet Stadtmeisterschaft aus
Lokaler Anheizer vor der EM

Münster -

Vor der Europameisterschaft ist die Stadtmeisterschaft. Münsters Handballer kämpfen an diesem Samstag zum zwölften Mal um den Titel. Der SC Münster 08, Sieger in 2018 und 2019, zählt auch diesmal zu den Favoriten.

Freitag, 03.01.2020, 17:14 Uhr aktualisiert: 03.01.2020, 21:38 Uhr
Überraschungssieger bei der Neuauflage 2009: Sparta Münster II
Überraschungssieger bei der Neuauflage 2009: Sparta Münster II Foto: Peter Leßmann

Sportliche Leckerbissen hat ein jedes Jahr in petto. Der Anfang gehört traditionell den deutschen Handballern, die diesmal bei der Europameisterschaft in Österreich, Schweden und Norwegen die Konkurrenz um den Finger wickeln wollen. Den lokalen Anheizer für das Kräftemessen der großen Nationen bietet Westfalia Kinderhaus am Samstag mit der Stadtmeisterschaft. Vorhang auf für die zwölfte Auflage dieses Happenings.

Ja, es ist eine Erfolgsgeschichte. Am 3. Januar 2009 ging die Neuauflage des Events erstmals über die Bühne. Mit einer Überraschung. Sparta Münster II behauptete sich im Kreis der namhaften Rivalen – zehn Mannschaften waren dabei. „Das Niveau hat sich im Laufe der Jahre immer verbessert. Das Turnier wird ernst genommen. Es soll sogar Spieler geben, die extra für das Ereignis ihren Urlaub abbrechen“, sagt Daniel Vaegs, Mitorganisator und Abteilungsleiter von Westfalias Handballern. Und Spieler der zweiten Vertretung, die ebenfalls auf dem Parkett steht. Doppelter Einsatz.

Eröffnet wird der Reigen um 12 Uhr in der Sporthalle des Schulzentrums mit der Partie zwischen dem BSV Roxel und der Reserve von Westfalia Kinderhaus. Eintracht Hiltrup, die HSG Preußen/Borussia Münster und die erste Garde der Kinderhauser vervollständigen die Gruppe A. In der Gruppe B messen sich Sparta Münster I und II, die HSG Gremmendorf/Angelmodde, der SV Adler Münster und der SC Münster 08. Letztgenannter gehört zusammen mit dem Ausrichter als Landesligist zum engen Favoritenkreis. „Das Schöne ist, dass es immer wieder Ergebnisse gibt, mit denen niemand rechnet“, freut sich Vaegs auf viele enge Spiele.

Vor hoffentlich guter Kulisse. „In den vergangenen Jahren sind die Zahlen stetig gestiegen“, weiß der Abteilungschef zu berichten. Der Eintritt kostet drei Euro, Kinder unter 18 Jahren müssen nichts bezahlen.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7168823?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686209%2F2686789%2F
Nachrichten-Ticker