Reiten: K+K-Cup
Frische Power aus Belgien – Vorjahressiegerin sagt ab

Münster -

Auf ein „sehr ordentliches Feld“ freut sich Turnierchef Oliver Schulze Brüning, der zum Jahreswechsel die Zusage von vier jungen, schnellen Springreitern aus Belgien erhalten hatte. Das linderte ein wenig die Enttäuschung, dass neben Toni Haßmann auch die Vorjahressiegerin abgesagt hatte.

Freitag, 03.01.2020, 17:56 Uhr aktualisiert: 06.01.2020, 17:03 Uhr
Einer der jungen Wilden aus Belgien: Thibeau Spits, hier mit Bellissimo in Genf unterwegs, debütiert beim K+K-Cup.
Einer der jungen Wilden aus Belgien: Thibeau Spits, hier mit Bellissimo in Genf unterwegs, debütiert beim K+K-Cup. Foto: imago-images

Den Endspurt in der Vorbereitung auf den K+K-Cup hat Oliver Schulze Brüning längst angezogen. Keine fünf Tage bleiben dem Vorsitzenden des gastgebenden Reiterverbands Münster noch, ehe am Mittwoch gegen 8.30 Uhr der erste Reiter mit seinem Pferd in den Parcours geht. Es wird gewerkelt und geschraubt in der Halle Münsterland, über mangelnde Arbeit beschwert sich das Orga-Team des Ausrichters garantiert nicht. „Aber es ist alles im grünen Bereich“, sagt Schulze Brüning, der zum achten Mal das Heft des Handelns in der Hand hält.

Während am Albersloher Weg noch mächtig handwerklicher Trubel herrscht, ist sportlich alles festgezurrt. Zwar gab es noch die eine oder andere Absage, die weh tut – Katrin Eckermann als Siegerin des Großen Preises von Münster muss ebenso passen wie Maurice Tebbel. Dafür aber kann Schulze Brüning vier neue Namen präsentieren, die zum Konzept, jungen Reitern beim K+K-Cup eine Chance zu geben, bestens passen. Mit Thibeau Spits (19), Dieter Vermeiren (20), Gilles Thomas (21) und Andres Vereecke (22) kommen nach Rücksprache mit dem belgischen Nationaltrainer Peter Weinberg vier talentierte Nachwuchskräfte nach Münster. „Ich bin selber ganz gespannt auf die Jungs“, sagt Schulze Brüning, der mit Vereecke den frisch gekürten Hallen-Meister des Nachbarlandes begrüßen darf. Zum Jahresende gewann er in Mechelen die nationalen Titelkämpfe – knapp vor Spits und Thomas.

Das Quartett komplettiert das „sehr ordentliche Feld“ (Schulze Brüning), in dem sich mit Karl Brocks (2006), Sebastian Karshüning (2010) und Hans-Thorben Rüder (2011) noch drei ehemalige Gewinner des Großen Preises tummeln. Einen solchen gewann auch Charlotte Bettendorf schon in Münster – im August triumphierte die Luxemburgerin beim Turnier der Sieger vor dem Schloss, in der Halle Münsterland debütiert sie wie ihr Bruder Victor nun.

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