Leichtathletik: Landesstützpunkt
Mark Wiese soll als Leiter die Fäden ziehen

Münster -

Mark Wiese, bislang bei der LG Ahlen, wird neuer Leiter des Landesstützpunkts Leichtathletik in Münster. Dort wurden im vergangenen Jahr die Strukturen neu geordnet. Nun soll die Konsolidierungsphase in eine Phase des Fortschritts übergehen.

Dienstag, 07.01.2020, 15:32 Uhr aktualisiert: 07.01.2020, 16:53 Uhr

Die Personalangelegenheiten in puncto Trainer ziehen sich im Landesleistungsstützpunkt der Leichtathleten in Münster noch ein paar Tage bis zum Vorstellungsgespräch am 14. Januar hin. „Zwei Kandidaten“ seien zurzeit im Rennen, sagte der Vorsitzende des Leistungssportausschusses im FLVW, Hubert Funke.

Im Erfolgsfall wäre eine weitere Klippe umschifft, nachdem der Verband sich im Herbst vergangenen Jahres auf die LG Brillux Münster als stützpunkttragenden Verein geeinigt hatte. Intern waren fast zeitgleich die Leichtathleten des SC Preußen zur LG gewechselt – ein leidiges Nebeneinander wurde so zum wohl gedeihlichen Miteinander und ehemaliges Konfliktpotenzial damit entschärft. „Wir geben uns etwa ein Jahr, um eine neue Konzeption von unten aufzubauen“, sagte Funke und meinte, da das Konzept der Talentsuche/Talentschule ja schon existierte und en détail ausgearbeitet war, „ein Jahr der Konsolidierung“.

In diesem Zeitraum soll der neue Stützpunktleiter Mark Wiese von der LG Ahlen die Fäden ziehen, ehe der Stützpunkttrainer vollumfänglich die Arbeit übernimmt. Wiese ist parallel Vorsitzender der LGA und habe selbst lange erfolgreich in der Leichtathletik gearbeitet, wies Funke die Qualität des Stützpunktleiters aus. Ob am Ende dieser „Konsolidierungsphase“ dann ein Landesleistungszentrum Münsterland steht? „So ist es geplant“, sagte Funke. Eine Aufwertung des Stützpunktes ginge damit einher.

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