Basketball: 2. Bundesliga Pro B
WWU Baskets fahren mit offener Rechnung nach Sandersdorf

Münster -

Die aktuelle Saison bietet den WWU Baskets Münster eine veritable Berg- und Talfahrt. Zuletzt erreichte das Team um Trainer beim 85:59-Rekordsieg gegen Stahnsdorf einen Gipfel, einen der Tiefpunkte erlebte das Team in der Hinserie bei der Heimniederlage gegen die BSW Sixers. Und genau bei diesem Team gastieren die Baskets am Sonntag – und wollen nicht wieder auf Talfahrt gehen.

Freitag, 17.01.2020, 16:50 Uhr aktualisiert: 19.01.2020, 13:12 Uhr
Baskets-Neuzugang Jasper Günther (r.) blieb die Hinspiel-Machtdemonstration der Sixers erspart.
Baskets-Neuzugang Jasper Günther (r.) blieb die Hinspiel-Machtdemonstration der Sixers erspart. Foto: Peter Leßmann

Es sind nur zwei Punkte, die in der 2. Bundesliga Pro B die WWU Baskets Münster von den BSW Sixers nach 15 Spieltagen und vor dem Wiedersehen am Sonntag (16 Uhr) in Sandersdorf trennen. Oder anders formuliert: ein Sieg. Doch geht es nach Münsters Trainer Philipp Kappenstein, sind die Rollen klar verteilt. „Die Sixers waren die Mannschaft der Hinrunde und stellen ein absolutes Top-Team. Wir sind in der Underdog-Rolle, das wird für uns eine echte Herausforderung.“

Dieser aber stellen sich die Baskets mit neuem Selbstvertrauen, der höchste Erfolg in der eigenen Pro-B-Historie (85:59 gegen Schlusslicht Stahnsdorf) macht auch bei der realistischen Einschätzung Mut für die Aufgabe beim Tabellendritten. „Wir haben am vergangenen Sonntag in allen Bereichen zugelegt und sind auf dem Weg. Ich bin gespannt, wie wir gegen eine so gute Mannschaft aussehen werden“, erklärt der Coach, der „die dritte gute Trainingswoche hintereinander“ sah. „Wir sind ein Stück weitergekommen in unserer Entwicklung.“

Wir haben am vergangenen Sonntag in allen Bereichen zugelegt und sind auf dem Weg. Ich bin gespannt, wie wir gegen eine so gute Mannschaft aussehen werden.

Philipp Kappenstein

Um bei den Sixers zu bestehen, wird Münster auf hohem Level agieren müssen. Der zuletzt verletzte Ferdinand Zylka, beim 88:78 in der Halle Berg Fidel mit 36 Punkten der Matchwinner, wird ebenso wieder im Team sein wie Justin Smith. Mit „den beiden besten Aufbauspielern der Liga“, Marko Krstanovic und Luka Petkovic, sowie dem beim Kooperationspartner Mitteldeutscher BC in der Bundesliga eingesetzten Center Anthony Okao ist der Gastgeber bestens besetzt und stellt das offensivstärkste Team der Pro B. „Wir müssen sie mit unserer variablen Defensive aus der Komfortzone bringen und ihr schnelles Spiel unterbinden. Dazu ist es nötig, dass wir unsere Anzahl an Turnovern reduzieren“, sagt Kappenstein und schiebt mit dem Wissen, die beste Verteidigung der Liga zu haben, hinterher: „Auch die Sixers sind verwundbar.“

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